Brutto Netto Rechner

Brutto Netto Rechner 2022

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Brutto Netto Rechner 2022 – Die Steuerklassen

Steuerklasse 1 (I): Unverheiratete

Diese Steuerklasse gilt für Personen, welche nicht verheiratet sind, sowie geschieden, oder verwitwet sind und keine Kinder besitzen. Darüber hinaus gilt die Steuerklasse für Verheiratete, welche dauerhaft nicht mehr zusammenleben, oder auch für Paare, welche in einer eingetragenen Partnerschaft leben. 
Einkommen bis zu 450€ sind in dieser Steuerklasse steuerfrei, das heißt, dass man bis dorthin keine Lohnsteuer zahlen muss. Wer nun in diesem Bereich doch ein Kind besitzt, muss damit rechnen, einen Kinderfreibetrag zu zahlen. Das heißt, dass im Jahr 7812€ pro Kind in der Steuererklärung vermerkt werden müssen. Wenn die Eltern des Kindes nicht verheiratet sind, müssen sie sich diesen Betrag in der Hälfte aufteilen.  

Vom Bruttogehalt werden in der Steuerklasse 1 folgende Steuern vom Bruttogehalt abgezogen: der Solidaritätszuschlag, die Lohnsteuer und die Kirchensteuer. Die Kirchensteuer ist jedoch optional, es kann auch aus der Kirche ausgetreten werden. Zu den Abzügen kommen noch folgende Sozialabgaben hinzu: Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Arbeitslosenversicherung und Rentenversicherung. Wenn man gesetzlich versichert ist, müssen 14,6% für die Krankenversicherung aufgewandt werden. Dies kann jedoch von Krankenkasse zu Krankenkasse variieren. Meist sind die Zahlungen zu privaten Krankenkassen in der Steuerklasse 1 abhängig vom Tarif, außerdem werden noch verschiedene Faktoren wie Gesundheitszustand, Beruf und Alter miteinbezogen. 
In der Steuerklasse 1 genießt man jedoch auch diverse Freibeträge. So gibt es den Grundfreibetrag, den Pauschbetrag Arbeitnehmer, den Pauschbetrag Sozialausgaben, die Vorsorgepauschale und den Kinderfreibetrag. 

Steuerklasse 2 (II): Alleinerziehende & Verwitwete

In der zweiten Steuerklasse lassen sich Personen finden, welche Alleinerziehend, verwitwet, oder ledig sind. Außerdem befinden sich hier Eltern mit Kindern, welche bestimmte Entlastungen in Anspruch nehmen können. Das minderjährige Kind muss die ganze Zeit über dauerhaft im Haushalt leben und dort gemeldet sein. In diesem Haushalt darf keine weitere Person über 18 Jahren leben, welche erziehungsberechtigt sein kann. 
Wenn man sich in dieser zweiten Steuerklasse befindet, kann man mit sechs verschiedenen Freibeträgen rechnen. Darunter fallen Grundfreibeträge, Kinderfreibeträge, Arbeitnehmerpauschbetrag, Pauschbetrag für Sonderausgaben, Entlastungsbeträge für Alleinerziehende und Vorsorgepauschalen.  
Auch in der Steuerklasse 2 muss man mit diversen Abzügen rechnen. Darunter fallen neben Lohnsteuer, Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag folgende: die Krankenversicherung, die Pflegeversicherung, die Arbeitslosenversicherung und die Rentenversicherung. 
Wenn man von der Steuerklasse 1 in die Steuerklasse 2 wechseln möchte, macht dies für die Einkommensteuererklärung keinen Unterschied. Man kann in der rückwirkenden Steuererklärung auch Jahre geltend machen, in denen man noch nicht die Steuerklasse 2 angegeben hatte. 

Steuerklasse 3 (III): Verheiratete mit höherem Einkommen

Die dritte Steuerklasse gilt für Personen, die Doppel- oder Alleinverdiener sind und einer der Partner in der Ehe, oder Lebensgemeinschaft die Steuerklasse V besitzt. 
Besonders Ehepaare profitieren hier, wenn einer der Partner ein sehr unterschiedlicheres, oder geringeres Einkommen als der andere hat. Im Internet gibt es diverse Rechner, welche einem aufzeigen, ob sich ein Steuerklassenwechsel für einen lohnen würde. 
Die Partner müssen verheiratet sein, oder sich in einer eingetragenen Lebensgemeinschaft befinden. Die Steuerklasse 3 ist nur zu beantragen in Bezug zur Steuerklasse 5. Das heißt, dass der Partner, welcher mehr verdient, sich in der fünften Klasse befinden muss, während der Geringverdienender sich in Klasse 3 befindet. 
In der Steuerklasse 3 gibt es folgende Abzüge: die Lohnsteuer, den Solidaritätszuschlag und die Sozialabgaben. Sie umfassen Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen-, und Rentenversicherung. Außerdem kann optional die Kirchensteuer eingezahlt werden. 

Steuerklasse 4 (IV): Verheiratete mit ähnlichem Einkommen

Anders als in der Steuerklasse 4, verdienen hier verheiratete Paare ungefähr gleich viel. Die Paare sind beide einkommensteuerpflichtig und leben zusammen, also nicht dauerhaft getrennt. Mit dem sogenannten Faktorverfahren kann man hier die zu zahlenden Steuern über das Jahr verteilt an das Finanzamt zahlen und nicht alles auf einmal am Ende des Jahres. Die Lohnsteuer ist jedoch monatlich etwas höher als normal. Bereits angegebenes Geld kann nicht nachgefordert werden. 
In der Steuerklasse 4 gibt es zudem folgende Freibeträge: Grundfreibeträge, Arbeitnehmerpauschbetrag, Sonderausgabenpauschbetrag, Kinderfreibetrag und die Vorsorgepauschale. Diese Freibeträge sind der Steuerklasse 1 sehr ähnlich und unterscheiden sich nur in einem Punkt: dem Kinderfreibetrag. In der Steuerklasse 1 wird für beide Partner zusammen der Freibetrag veranschlagt und in der Steuerklasse 4 pro Ehepartner. 

Steuerklasse 5 (V): Verheiratete geringerem Einkommen

Wie schon vorher in der Steuerklasse 3 erklärt wurde, funktionieren die Steuerklassen 5 und 3 nur in Kombination miteinander. Das heißt, einer der Partner in der Ehe verdient viel mehr als der andere. 
Diese Personen können sich für die Steuerklasse 5 entscheiden: verheiratete Personen in einer Ehe / Paare in eingetragenen Partnerschaften, Paare in einer Ehe, bei der beide einkommenspflichtig sind (unbeschränkt), Paare welche nicht dauerhaft getrennt leben und zu guter Letzt Paare welche gemeinsam einen Wechsel von Steuerklasse 4 zu 5 beantragen. 
Es wird vom Amt empfohlen, wie viel der Partner mehr verdienen muss, um die Steuerklasse beantragen zu können. Das Verhältnis der Gehälter sollte hier in einem Verhältnis von 60% zu 40% sein. Also einer der Partner verdient mehr als 60% des monatlichen Einkommens. 
Auch hier gibt es folgende Freibeträge: der Arbeitnehmerpauschbetrag (1000€), der Sonderausgabenpauschbetrag (36€) und die Vorsorgepauschale (abhängig vom Bruttoeinkommen). Hiermit lässt sich die jährlich zu zahlende Steuer verringern und Geld sparen. Anders als bei den anderen Steuerklassen, gibt es hier keinen Grundfreibetrag und auch keinen Kinderfreibetrag. 
Wenn man in der Steuerklasse 5 eingeschrieben ist, ist es obligatorisch bei einer erhaltenen Arbeitsvergütung eine Steuererklärung abzugeben. Wird dies unterlassen, wird ein Zwangsgeld verordnet, man muss also eine Strafe zahlen. 

Steuerklasse 6 (VI): mehr als ein Dienstverhältnis

Diese Steuerklasse gilt für Personen, welche eine zusätzliche Lohnsteuerkarte für ein anderes Dienstverhältnis besitzen. 
Normalerweise werden Arbeitnehmer im Job nach einer der 5 verschiedenen Steuerklassen versteuert. Dies gilt jedoch nicht für die Steuerklasse 6. Diese greift ein, wenn die Nebenjob Obergrenze von 450€ überschritten wurde und man hier nicht freiberuflich, oder selbstständig arbeitet. Das heißt, dass man sich also als Student im Nebenjob unter Umständen in dieser Steuerklasse eingruppieren müsste. Auch gilt dies für Rentner, welche, um ihre Rente aufzubessern noch einen Nebenjob besitzen, trotzdem noch Betriebsrente erhalten und nebenher Geld verdienen. Allgemein lässt sich also sagen, dass die Steuerklasse 6 bei Personen eingreift, welche mehr als ein Arbeitsverhältnis besitzen. 
In dieser Steuerklasse gibt es im Vergleich zu den Steuerklassen 1-5 keine Freibeträge, was zur Folge hat, dass diese Steuerklasse die höchsten Abzüge besitzt. Dies bedeutet, dass Personen aus dieser Steuerklasse ihre Einnahmen aus den mehreren Dienstverhältnissen komplett versteuern müssen. 

Häufig gestellte Fragen zum Brutto Netto Rechner 2022

  • Für wen ist ein Brutto Netto Rechner 2022 relevant?

    Der Brutto-Netto-Rechner ist für jeden relevant, der über einen sehr kurzen und bequemen Weg erfahren möchte, wie sich verschiedene Kriterien auf das eigene Nettogehalt auswirken und was einem am Ende dann als Bruttogehalt übrig bleibt. Dies ist für Personen aus allen Steuerklassen möglich, auch bei der Steuerklasse 6.
    Interessant ist der Brutto Netto Rechner 2022 auch bei Bewerbungen, oder bei Gehaltsverhandlungen, sowie bei Rechnungen des Gehaltes. Wenn der Arbeitgeber eine Gehaltserhöhung ankündigt, kann mit dem Brutto Netto Rechner 2022 berechnet werden, wie viel einem am Ende abzüglich der verschiedenen Steuern und Gebühren noch übrigbleibt – wie hoch der Nettolohn also am Ende noch ist.
    Wenn man ein gewisses Ziel hat, beispielsweise das Ziel eines bestimmten Nettolohns, lässt es sich zudem mit dem Brutto Netto Rechner 2022 berechnen, wie viel brutto gezahlt werden müsste, damit man den Betrag als Netto erreicht.
    Da es von Bundesland zu Bundesland verschieden hohe Beträge hinsichtlich von verschiedenen Steuern und Gebühren gibt, wie zum Beispiel bei der Kirchensteuer, wird zudem verlangt, dass man das Bundesland angibt, in welchem man sich aufhält und der Wohnort sich befindet. Somit werden regionale Unterschiede aus dem Weg geräumt.

  • Was bedeutet Brutto?

    Brutto beschreibt das Einkommen vor Abzug von Steuern und ähnlichem. Deshalb ist das Brutto-Gehalt immer höher als das des Netto-Gehaltes.
    Bruttolohn, oder Bruttogehalt beinhaltet die Lohnsteuer und von den Sozialabgaben den Arbeitnehmeranteil.
    Bruttogehalt, ist was der Arbeitgeber einem monatlich den Stunden betreffend zahlt. Dieses Gehalt ist im Arbeitsvertrag festgelegt und ändert sich auch während der Arbeitszeit nicht, sofern keine Beförderung, oder ähnliches vorliegt.

  • Was bedeutet Netto?

    Netto bezeichnet das Gehalt, von welchem schon Gebühren abgezogen worden sind. Man kann folgende Gleichung aufstellen, um dies zu verdeutlichen: Nettopreis = Bruttopreis – Steuern.
    Der Nettolohn setzt sich wie folgt zusammen: Nettolohn = Bruttolohn minus Steuern und minus die Sozialabgaben.
    Das Gehalt, welches man auf dem Konto am Ende sieht, ist das Nettogehalt. Also die Summe, was am Ende nach Abzug aller Gebühren übriggeblieben ist. Das Nettogehalt ändert sich auch beim Wechseln von Steuerklassen.

  • Was ist die Lohnsteuer?

    Jede Person, welche Lohn von ihrem Arbeitgeber bezieht, muss die Lohnsteuer zahlen. Des Weiteren sind auch Arbeitgeber selbst dazu verpflichtet diese Gebühr zu zahlen. Die Tätigkeit des Arbeitnehmers darf nicht selbstständig sein. Wenn es um Steuerfreibeträge und Familienstände geht, werden diese Beträge automatisch bei der Lohnsteuer mit einberechnet und miteinbezogen.
    Meist behält der Arbeitgeber die Lohnsteuer ein, zieht diese direkt vom Gehalt des Arbeitnehmers ab (vom Brutto-Gehalt) und gibt die Steuer an den Staat weiter. Die Lohnsteuer fließt monatlich direkt an das zuständige Finanzamt. Der Arbeitgeber besitzt eine elektronische Lohnsteuerkarte, mit der er sieht, in welcher Klasse der Lohnsteuern sich der Mitarbeiter aufhält. An diesem Punkt ist der Arbeitgeber haftbar, also ist er verantwortlich, dass immer die richtigen Beträge einbehalten werden und dem Finanzamt übergeben werden. Mit dieser Regelung sollen kriminelle Vorgänge unterbunden werden.
    Am Ende des Jahres wird vom Finanzamt eine Lohnsteuerausgleich durchgeführt, wo die zu viel gezahlten Gebühren wieder zurückgezahlt werden. Mann kann die Lohnsteuer also insofern als eine Zahlung im Voraus ansehen.
    Mithilfe einer Steuererklärung kann man die Lohnsteuer in Form einer Einkommenssteuer wieder zurückfordern.

  • Was ist der Steuerfreibetrag / Grundfreibetrag?

    Ein Steuerfreibetrag ist ein Betrag, welcher festgelegt wurde und nicht vom Anteil des gesamten Betrages zu versteuern ist. Die zu zahlende Person muss also für diesen kleineren Anteil keine Steuern zahlen.
    Der Steuerfreibetrag soll so Personen helfen, die kein allzu hohes Einkommen besitzen und diese durch solche Entlastungen unterstützen. Außerdem bekommt man diese Anteile monatlich zurück und nicht jährlich.
    Man hat jedoch nicht nur Anspruch auf einen Steuerfreibetrag, wenn man fest angestellter Arbeitnehmer ist, sondern auch, wenn man Rentner, Selbstständiger, Student, oder Azubi ist.
    Um die Überprüfung aktuell zu halten, welche Anteile man zum Steuerfreibetrag hinzuzählen kann, wird dieser Betrag alle zwei Jahre neu ermittelt. So kann man diverse Ausgaben und wirtschaftliche Faktoren besser mit einbeziehen.
    Der Grundfreibetrag stellt die Grundbedürfnisse von einer Person sicher. Selbst wenn man in einem Jahr über die maximale Obergrenze des Lohnes kommt, steht einem der Grundfreibetrag noch zu und die Anteile müssen trotzdem nicht versteuert werden.

  • Was ist der Kinderfreibetrag?

    Der Kinderfreibetrag ist eine Form von Steuerfreibeträgen im deutschen Steuerrecht. Weil Personen mit Kindern auch höhere Ausgaben haben, gibt es einen ergänzenden steuerfreien Betrag pro Kind.
    Der Kinderfreibetrag setzt sich aus dem Grundfreibetrag und dem BEA, also dem Freibetrag für Betreuungs- und Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf zusammen.
    Es ist jedoch nicht möglich, gleichzeitig Kindergeld und Kinderfreibeträge in Anspruch zu nehmen. Das Finanzamt entscheidet hier in jedem Fall, was für den Steuerzahlen besser geeignet ist und überprüft dies in einem jährlichen Ablauf.
    Man muss noch hinzu sagen, dass man nicht nur einen Anspruch auf Kinderfreibeträge hat, wenn es sich um das eigene Kind handelt, sondern auch, wenn es sich um adoptierte, oder Pflegekinder handelt.
    Es ist einem möglich, jährlich 7812€ einzunehmen, ohne Steuern zahlen zu müssen.
    Mit diesen Kinderfreibeträgen möchte der Staat sicher stellen, dass den Eltern genug Lohn vom Einkommen bleibt, um den Kindern Essen, Ausbildung und ein Dach über dem Kopf sicher zu stellen.
    Der Unterschied vom Kindergeld ist, dass die Kinderfreibeträge nicht jeden Monat an die Eltern ausgestellt werden, sondern das Finanzamt zieht die Beträge rückwirkend auf die von ihrem zu verteuerndem Jahreseinkommen ab.
    Eigentlich ist es egal, wie viele Kinder man hat. Grundsätzlich macht es sich jedoch am Ende des Jahres am Gehalt bemerkbar, wenn man Zusätze durch die Kinderfreibeträge bekommen hat. Wenn die Eltern getrennt leben, können die Beträge geteilt, also beispielsweise halbiert werden und mit verschiedenen Faktoren berechnet werden.
    Wenn man solche Freibeträge in Anspruch genommen hat, sinken beispielsweise die Kirchensteuer und der Solidaritätszuschlag erheblich.

  • Was ist der Jahresfreibetrag?

    Der Jahresfreibetrag setzt sich aus verschiedenen Beträgen für Arbeitnehmer zusammen. Darunter fallen die folgenden: Grundfreibetrag, Kinderfreibetrag, Vorsorgeausgabenpauschbetrag, Sonderausgabenpauschbetrag, Erbschaftssteuerfreibetrag und zu guter Letzt der Alleinerziehendenentlastungsbetrag.
    Der Jahresfreibetrag hinsichtlich der Einkommenssteuer wird nach Einordnung des Steuerzahlers in einer Klasse der Lohnsteuer gerichtet.
    Es muss überhaupt keine Lohnsteuer gezahlt werden, bis zu gewissen Einnahmen.
    Mit dem Grundfreibetrag sollen Geringverdiener davor bewahrt werden, hinsichtlich der Einkommenssteuer noch mehr belastet zu werden.

  • Was beinhaltet die Rentenversicherungspflicht?

    In die Rentenversicherung einzutreten müssen Personen aus den folgenden Gruppen: Azubis, Arbeitnehmer, Selbstständige (Handwerker, Landwirte, Hebammen, Künstler, Publizisten, Lehrer), Handwerker, Eltern während Kindererziehungszeiten und Leistende des Wehrdienstes. Freiberufler und Selbstständige haben viel Freiheit hinsichtlich der Sozialversicherung. Im Rahmen der Rentenversicherung sind diese Personengruppen weitestgehend versicherungsfrei. Auch Richter, Beamte, Soldaten, SaZ, oder Personen welche einen Bezug zur Altersrente haben sind von der Versicherungspflicht befreit. Wenn man nicht Versicherungspflichtig ist, ist es möglich, sich dennoch freiwillig für die Rentenversicherung zu entscheiden.
    Die Ansprüche auf die Rente sind abhängig, ob jemals zuvor Beiträge gezahlt worden sind und wenn ja, dann in welcher Form und ob spezielle Voraussetzungen erfüllt werden.
    Es gibt Altersrenten, Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit, Hinterbliebenenrenten, Reha-Budget, oder andere Rentenzahlungen, welche zur Verfügung stehen. Träger ist jeweils die deutsche Rentenversicherung.
    Die Beiträge müssen vollständig selbst bezahlt werden, auch wenn man an einem Unternehmen nur in der Teilzeit angestellt ist. Ausgenommen von Rentenversicherungszahlern sind Mini-Jobber.

  • Warum muss das Bundesland angegeben werden?

    Meist bezieht sich die Angabe des Bundeslandes auf die sogenannte Kirchensteuer, welche nicht in jedem Bundesland gleich ist. Mit der Kirchensteuer sollen die Ausgaben der Kirche gedeckt werden, um einen Gottesdienst abhalten zu können und die Kirche generell unterhalten zu können. Gläubige zahlen monatlich die Kirchensteuer in Höhe von ungefähr 38€ ein.
    Auch variieren die Sozialversicherungsbeiträge je nach Bundesland in verschiedenen Höhen. Wenn man sich also seinen genauen Nettolohn mithilfe des Brutto Netto Rechners 2022 ermitteln will, ist es hilfreich, die exakte Angabe des Bundeslandes zu machen. In den Rechnern sind dann die entsprechenden Beträge von beispielsweise der Kirchensteuer in den verschiedenen Bundesländern gespeichert, so muss man sich nicht die Mühe machen und den Betrag herauszusuchen.
    Auch kann man die Gehälter in den verschiedenen Bundesländern vergleichen. So verdienen die Leute in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen am meisten, während in den Bundesländern Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt die Leute die niedrigsten Gehälter besitzen.

  • Gesetzliche, oder private Krankenversicherung?

    Man ist in der gesetzlichen Krankenkasse versicherungspflichtig, wenn man normaler Arbeitnehmer ist, mehr als 450€ im Monat verdient und die gewisse Obergrenze im Jahr hinsichtlich des Einkommens nicht überschreitet. Die Hauptsächliche Aufgabe der Krankenversicherungen ist es, den Gesundheitszustand des Versicherten zu bessern, zu erhalten, oder wiederherzustellen. Trotzdem ist der Versicherte für seine eigene Gesundheit mit verantwortlich. Auch als arbeitslose Person ist man mit dem Arbeitslosengeld I verpflichtet, in die gesetzlichen Krankenkassen einzuzahlen. Die jährliche Obergrenze des Einkommens liegt bei 59.400€. Wenn man diese Obergrenze als Arbeitnehmer überschreitet, kann man selbst entscheiden, ob man in die gesetzliche, oder private Krankenversicherung einzahlt.
    Private Krankenversicherungen sind attraktiv für diejenigen Personengruppen, welche jährlich über der Obergrenze verdienen. Darunter fallen Arbeitnehmer, Freiberufler, oder auch Selbstständige. Bei den privaten Krankenversicherungen werden Beiträge hinsichtlich des Alters und Vorerkrankungen spezifisch auf die Person zugeschnitten ausgewählt. Natürlich gibt es daneben noch andere Faktoren, welche Einfluss haben.
    Private Krankenversicherungen haben zudem viele Vorteile: es wird ein individueller Leistungsumfang auf einen zugeschnitten, bei dem das Tarifangebot breit aufgestellt ist und Leistungen sehr genau erbracht werden können. Außerdem hatte sicher jeder schon das Problem, bei seinem Arzt keinen Termin zu bekommen. Mit der privaten Krankenversicherung wird jedoch eine schnelle Terminvorgabe stets vorausgesetzt, sogar bei Fachärzten, egal wie kurzfristig. Des Weiteren hat man auch bei stationären Aufenthalten in Krankenhäusern diverse Vorteile. So bekommt ein Privatpatient meist nach einer stressigen Operation ein Einzelzimmer mit einer tollen Ausstattung. Dies kann jedoch von Klinik zu Klinik variieren. Während des Aufenthaltes genießt man zudem die Behandlung durch einen Oberarzt.
    Nachteile der privaten Krankenversicherung sind jedoch, dass das hohe Einkommen nicht jeder besitzt und eine Einkommensgrenze von 60.750€ für viele nicht leicht zu überschreiten ist. Zudem ist man zwar als junger Patient noch sehr attraktiv für private Krankenversicherungen, da man nicht viel Gesundheitskosten verursacht. Im Alter sieht dies jedoch anders aus und so wird der Einstieg in private Krankenversicherungen im Alter sehr teuer. Außerdem gibt es bei privaten Krankenversicherungen keine Familienversicherungen, das heißt, dass Kinder nicht automatisch mitversichert werden. Wenn die Ehepartner privat versichert sind, müssen sie für ihre Kinder individuelle Verträge abschließen, was schnell teuer werden kann. Deshalb ist es für große Familien nicht sehr empfehlenswert in eine Private zu wechseln. Der letzte Nachteil ist zudem noch, dass Vorschusszahlungen üblich sind und man meist über eine Vorkasse bezahlen muss. Dabei ist es egal, ob es sich im Krankenhaus um einen längeren Aufenthalt, oder nur um eine Routineuntersuchung handelt.

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