Gehalt Aktuar/-in

Aktuare/-innen sind Versicherungsmathematiker/-innen und Experten für das Management und die Bewertung von Risiken. Sie befassen sich unter anderem mit der Entwicklung des Finanzmarktes oder Fragen im Zusammenhang mit finanziellen Reserven für Alter oder Pflege. Zum Teil sind sie Sicherheitsingenieure in der Versicherungsbranche. Versicherungsmathematiker/-innen konzentrieren sich auf Fragen im Zusammenhang mit Lebens-, Sach-, Unfall- und Krankenversicherungen sowie betrieblichen Altersversorgungsplänen. Aktuare/-innen verwenden häufig komplexe Modelle als Werkzeuge, um zukünftige Entwicklungen in der Realität zu simulieren. Auf diese Weise kann die Antwort auf ein schwieriges Problem auf der Grundlage mathematischer Statistiken gefunden werden. Durch die Berechnung von Versicherungsmathematikern können Versicherungsunternehmen nur zu attraktiven Prämien gegen Risiken (wie Tod, Diebstahl, Erdbeben, Krankheitskosten) versichern.

Wie ist das Gehalt als Aktuar/-in in Deutschland? 

Das Gehalt liegt Deutschlandweit durchschnittlich zwischen 4.800-,€ und 6.100-,€ Brutto pro Monat bei einer 40 Arbeitsstunden-Woche und variiert abhängig von Berufserfahrung, Ausbildungsgrad, Betriebsgröße und Bundesland. Am besten bezahlt werden Aktuar/-innen in Hamburg, Hessen und Barden-Württemberg und am wenigsten Gehalt bekommt dieses Berufsfeld in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.

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Der Weg zum/-r Aktuar/-in: Die Ausbildung

Zukünftig werden die meisten Hochschulabsolventen nach abgeschlossenem themenrelevantem Studium zu Anfang ihrer Karriere eine dreijährige Ausbildung absolvieren. Ein zweistufiges System verbessert zudem die internationale Vergleichbarkeit und Praktikabilität des Lehrgangs und vereinfacht dessen Anerkennung.

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Benötigte Kenntnisse und Fähigkeiten

Voraussetzung für die Ausbildung zum/-r DAV-Aktuar/-in ist ein Mathematikabschluss an einer deutschen Universität. Wenn es sich um ein Diplom oder ein Staatsexamen handelt, kann es gegen einen äquivalenten Abschluss ausgetauscht werden. In Bezug auf die Anforderungen an die Fortbildung werden gelten folgenden Qualifikationen als adäquat angesehen: Diplom in Physik, Diplom in Statistik oder ein innerstaatliches Examen der Mittelstufe II in Mathematik. Wenn Sie keinen solchen Mathematik-Hochschulabschluss oder einen gleichwertigen Abschluss haben, müssen Sie als erste Prüfung die Mathematik-Aufnahmeprüfung (MZP) ablegen. Darüber hinaus muss nachgewiesen werden, dass das Akademische Grundwissen beherrscht wird. Dies kann durch entsprechende von der Universität ausgegebene Zertifikate nachgewiesen werden.

Arbeitsumfeld

Auch wenn im 20. Jahrhundert Aktuare fast ausschließlich für Versicherungen tätig waren, haben sich ihre Geschäftsfelder in den letzten Jahrzehnten stark erweitert. Versicherungsverbände sind jedoch nach wie vor die Hauptarbeitgeber deutscher Aktuare. Mehr als die Hälfte (61 %) der Beschäftigten verrichten ihre Arbeit dort, gefolgt wird dies von Beratungsunternehmen, bei welchen 11 % der Aktuare tätig sind. Neben Versicherern und professionellen Renteninstitutionen sind Banken und Wohnungsbaugesellschaften, sowie Verbände, Regierungsstellen und Aufsichtsbehörden Arbeitgeber von Aktuaren. Außerdem sind viele Aktuare selbstständig.

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