Gehalt Tierpfleger/-in

Tierpfleger/-innen im Bereich Zoo haben hauptsächlich die Aufgabe Tiere zu pflegen und zu versorgen und bei tierärztlichen Eingriffen assistieren. Die Reinigung von Gehege, Käfige, Ställe, Terrarien und ähnliche Tierunterkünfte gehört ebenso zu ihren Aufgaben wie Tierunterkünfte artgerecht einzurichten und instand zuhalten. Sie wirken auch bei der Planung und Einrichtung spezifischer Anlagen mit. Sie beobachten Tiere und kontrollieren, vor allem hinsichtlich Verhalten, Gesundheit, Trächtigkeit und Angriffslust, diese Verhalten dokumentieren sie entsprechend. Ebenso ist es ihre Aufgabe Tiere zu beschäftigen, die Fütterung so zu gestalten, dass sich die Tiere ihr Futter selbst suchen oder erjagen müssen, je nachdem wie es für ihre Art typisch ist. Hin und wieder ist es auch notwendig Tiertransporte vorzubereiten und durchzuführen. Zusätzlich berechnen sie Investitions- und Unterhaltskosten der Tierunterkünfte und beurteilen deren Wirtschaftlichkeit. Auch die artgerechte Futtermischungsherstellung gehört zu den Aufgaben eines Tierpflegers/ der Tierpflegerin. Zudem gehört zu ihren Aufgaben die Besucher zu betreuen, über die im jeweiligen Verantwortungsbereich lebenden Tiere zu informieren und entsprechende Informationsveranstaltungen zu organisieren.

Wie ist das Gehalt als Tierpfleger/-in in Deutschland? 

Das Gehalt liegt Deutschlandweit durchschnittlich zwischen 2.000-,€ und 2.700-,€ Brutto pro Monat bei einer 40 Arbeitsstunden-Woche und variiert abhängig von Berufserfahrung, Ausbildungsgrad, Betriebsgröße und Bundesland. Am besten bezahlt werden Tierpfleger/-innen in Hamburg, Hessen und Barden-Württemberg und am wenigsten Gehalt bekommt dieses Berufsfeld in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.

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Der Weg zum/-r Tierpfleger/-in: Die Ausbildung

Rechtlich ist keine Mindestvorbildung für die Ausbildung als Tierpfleger/-in im Zoo vorgeschrieben, jedoch stellen Betriebe überwiegend Ausbildungsanfänger/-innen mit Hochschulreife oder mittlerem Bildungsabschluss ein. Die dreijährige Ausbildung wird in der Berufsschule sowie parallel im Ausbildungsbetrieb abgeschlossen. Hier lernen die Auszubildenden beispielsweise welche Tier- und Artenschutzbestimmungen es gibt und wie sie angewendet werden, wie Futtertiere gepflegt werden, wie man trächtige und neugeborene Tiere versorgt und wie die zoologische Systematik aufgebaut ist. Ebenso wird das Wissen über das tierische Verhalten und ihre anatomische Struktur vermittelt. Angehende Tierpfleger/-innen werden darin unterrichtet wie Krankheitsanzeichen festgestellt werden und welche Maßnahmen man ergreifen kann. Es wird auch beigebracht wie man technische Anlagen und Sicherheitseinrichtungen kontrolliert und wartet. In der Berufsschule wird auch in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde unterrichtet.

Weiterbildung

Nach der Abgeschlossenen Ausbildung hat der Tierpfleger/ die Tierpflegerin die Möglichkeit eine Weiterbildung zum Tierpflegemeister/ der Tierpflegemeisterin abzuschließen. Alternativ, wenn die Fachhochschulreife oder Hochschulreife vorliegt kann ein Studium im Bereich Tiermedizin oder Biologie abgeschlossen werden. 

Benötigte Kenntnisse und Fähigkeiten

Da der Tierpfleger/ die Tierpflegerin im Zoo hauptsächlich in Außengehegen arbeitet, ist eine grundsätzliche Wetterfestigkeit wichtig. Ebenso ist die Fähigkeit empathisch mit Tieren umzugehen eine Grundvoraussetzung. Ebenso ist Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und selbständiges Arbeiten oft gefordert.

Arbeitsumfeld

Tierpfleger/innen der Fachrichtung Zoo arbeiten in erster Linie in Freigehegen, in geschlossenen Tierunterkünften, in Futterküchen, sowie auf Brutstationen. Darüber hinaus finden sie auch Anstellung  in Laboratorien und sind dort für die Versuchstierpflege zuständig. 

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