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Gehalt Altenpfleger/-in

Altenpfleger und Altenpflegerinnen betreuen und pflegen hilfsbedürftige ältere Menschen und unterstützen diese im täglichen Alltag, etwa bei der Körperpflege, beim Essen oder beim Anziehen, sowie auch weiteren organisatorischen Aufgaben. Sie sind persönlicher Ansprechpartner, kümmern sich um die Freizeitgestaltung und begleiten Hilfsbedürftigen bei Arztbesuchen. Gerade in der ambulanten Pflege in Heimen arbeiten Altenpfleger*innen mit Angehörigen zusammen und helfen diesen zum Beispiel beim Erlernen von Pflegetechniken. In der Behandlungspflege und Rehabilitation nehmen Altenpfleger*innen sogar therapeutische und medizinisch-pflegerische Aufgaben wahr. Darüber hinaus übernehmen sie Organisations- und Verwaltungsaufgaben wie die Ermittlung des Pflegebedarfs oder die Planung, Koordination und Dokumentation von Pflegemaßnahmen. Auch in der Qualitätssicherung und bei der Verwaltung des Arzneimittelbestandes wirken sie mit.

Wie hoch ist das Gehalt als Altenpfleger/-in in Deutschland? 

Das Gehalt liegt deutschlandweit durchschnittlich zwischen 2.300-,€ und 3.100-,€ Brutto pro Monat bei einer Arbeitszeit von 40 Stunden in der Woche. Jedoch variiert dieses je nach Berufserfahrung, Ausbildungsgrad, Betriebsgröße und Bundesland. Am besten bezahlt werden Altenpfleger/-innen in Hamburg, Hessen und Barden-Württemberg, am wenigsten Gehalt bekommt man in diesem Berufsfeld in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.

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Der Weg zum/-r Altenpfleger/-in: Die Ausbildung

Um Altenpfleger/ Altenpflegerin werden zu können ist eine bundesweit einheitlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen bzw. Pflegeschulen notwendig. Diese dauert 3 Jahre und endet mit einer staatlichen Abschlussprüfung.
Wer diese Tätigkeit ausüben will, benötigt dafür die Erlaubnis nach dem Pflegeberufsgesetz. Diese wird bei der Landesbehörde beantragt. In der Berufsfachschule erlernen die Auszubildenden wie man zu pflegende Menschen in der Bewegung und Selbstversorgung unterstützt, den individuellen Pflegebedarf feststellt und die Pflege fachgemäß organisiert und dokumentiert. Ebenso wird vermittelt, welche Pflegetechniken es gibt und wie man diese anwendet, wie man alte Menschen bei der Lebensgestaltung unterstützt. Zudem fördert man die Gesundheit alter Menschen indem man präventiv handelt. Zusätzlich wird erlernt wie man alte Menschen mit psychischen Erkrankungen und kognitiven Beeinträchtigungen, sowie auch ihre Bezugspersonen unterstützt und alte Menschen in kritischen Lebenssituationen oder auch in der letzten Lebensphase begleitet. Welche rechtlichen Rahmenbestimmungen bei der Altenpflege zu beachten sind, ist ebenfalls ein wichtiger Abschnitt in der Ausbildung. Während der praktischen Ausbildung werden die im Unterricht erworbenen Kenntnisse vertieft und in verschiedenen stationären und ambulanten Einrichtungen der Altenpflege angewendet.

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Weiterbildung

Altenpfleger und Altenpflegerinnen haben die Möglichkeit sich zu spezialisieren, bzw. höher für den Beruf qualifiziert zu werden, indem sie eine Weiterbildung als Fachaltenpfleger/-in für klinische Geriatrie und Rehabilitation oder die Prüfung als Fachwirt/in im Gesundheits- und Sozialwesen abschließen. Ein Studium eröffnet ebenso weitere Berufs- und Karrierechancen. Die Bereiche Gerontologie oder Pflegemanagement bieten sich hierzu besonders gut an. Für ein Studium an der Universität ist eine Hochschulreife notwendig. Unter bestimmten Voraussetzungen kann ein Studium auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung abgeschlossen werden. Dies variiert jedoch je nach Bundesland und Universität.

Benötigte Kenntnisse und Fähigkeiten

Da gerade das Arbeiten mit alten und zumeist kranken Menschen besonders emotional sein kann, ist eine hohe Empathie, sehr gute Sozialkompetenz und ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein besonders wichtig. Die Arbeit ist ebenso körperlich sehr anstrengend, da gerade beim Unterstützen von physischen Abläufen oft geholfen werden muss, wie zum Beispiel das Aufstehen vom Bett, Helfen beim Anziehen sowie bei der Körperpflege. Eine gute körperliche Verfassung ist daher unabdingbar.

Arbeitsumfeld

Altenpfleger*innen arbeiten zum Großteil in Altenwohn- und -pflegeheimen, ambulanten Altenpflege- und Altenbetreuungsdiensten, in geriatrischen und gerontopsychiatrischen Abteilungen von Krankenhäusern, in Hospizen und in Pflege- und Rehabilitationskliniken. Ebenso finden sie sehr oft Anstellung in Privathaushalten.

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