Betriebspädagoge/-in Gehalt

Wie der Name erahnen lässt, führen Bertiebspädagoge/-innen pädagogische Methoden innerhalb eines Betriebes aus. Dazu gehören vor allem die Personalförderung und die Mitarbeiterweiterbildung. Nach Absprache mit den Verantwortlichen im Managementbereich wird ein Konzept erarbeitet und Bedarfs- und Sollanalysen angestellt, um die Arbeit in einem Unternehmen zu optimieren.

Wie ist das Gehalt als Betriebspädagoge/-in in Deutschland? 

Das Gehalt liegt Deutschlandweit durchschnittlich zwischen 2.700-,€ und 3.800-,€ Brutto pro Monat bei einer 40 Arbeitsstunden-Woche und variiert abhängig von Berufserfahrung, Ausbildungsgrad, Betriebsgröße und Bundesland. Am besten bezahlt werden Betriebspädagogen/-innen in Hamburg, Hessen und Barden-Württemberg und am wenigsten Gehalt bekommt dieses Berufsfeld in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.

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Der Weg zum/-r Betriebspädagoge/-in: Die Ausbildung

Für einen Beruf als Betriebspädagoge/-in ist ein Studium im Bereich Betriebspädagogik notwendig. Hier werden Inhalte wie beispielsweise betriebliches Lernen, Medienpädagogik und empirisches Lernen gelehrt. Aber auch Bereiche wie Management und Psychologie spielen in dem Studium eine Rolle. Dementsprechend erlangt man fundiertes Wissen über die Entwicklung und Funktion des menschlichen Denkens und die Evaluation von Lernprozessen. Zudem kommen Kurse in Didaktik, Qualitätsmanagement und Erziehungswissenschaften. Dieses sollte mit einem Bachelorabschluss beendet werden. Mit einem Masterabschluss besteht zusätzlich die Option in die Forschung und Lehre einzusteigen. 

Daran schließt eine berufs- und arbeitspädagogische und auch kaufmännische Weiterbildung zum geprüften Berufspädagogen. Am Ende der Weiterbildung sollte man dazu in der Lage sein, selbstständig Bildungs- Und Entwicklungskonzepte einzuführen und diese auch zu realisieren. 

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Benötigte Kenntnisse und Fähigkeiten

Abgesehen von einem abgeschlossenen Studium und der erforderlichen Weiterbildung, sind starke zwischenmenschliche Kompetenzen von Vorteil. Eine gute Kommunikation und selbstbewusstes Handeln sind ebenfalls essenziell. Was bei einer Arbeit mit anderen Menschen natürlich auch nicht fehlen darf, ist ein hohes Maß an Empathie und eine gewisse Motivationskompetenz, um sein Gegenüber zu verstehen und den richtigen Ansatz anzugehen.

Da neue Technologien in Unternehmen immer wichtiger werden, ist es auch als Betriebspädagoge/-in enorm wichtig, einen gewissen vertrauten Umgang mit den notwendigen digitalen Methoden zu pflegen. Dazu zählen das Erstellen von E-Learning Programmen und das Teleteaching. 

Arbeitsumfeld

Als Betreibspädagoge/-in ist man in der Regel in einem Unternehmen Tätig. Dort wird der bestehend Kompetenzstand im Betrieb analysiert und ein darauf abgestimmtes Konzept entwickelt, um die Arbeit zu optimieren. Dabei sollte strategisch vorgegangen werden, weshalb eine enge Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Managern unabdinglich ist. Zusätzlich werden Aus- und Weiterbildungen von Mitarbeitern ausgearbeitet und organisiert.

Das heißt, als Betriebspädagoge ist man kein Mitarbeiter des Unternehmens im klassischen Sinne, sondern für die Mitarbeiter zuständig. Betriebspädagogen/-innen beraten und begleiten die Mitarbeiter bei ihrem Weiterbildungsweg und filtern den optimalen Lernprozess für jeden einzelnen heraus. Hierbei sollen wichtige Lerninhalte fachgerecht vermittelt werden. 

Entscheidet man sich für eine Karriere im wissenschaftlichen Bereich, so kann man nach einem Masterabschluss in die Forschung und Lehre gehen. Hier wirkt man an Forschungen mit und verfasst Berichte über diese und eventuelle neuerlangte Erkenntnisse. Zudem geht man einem Lehrauftrag nach, d.h. man bereitet Seminare vor und hält Vorlesungen. Das Gehalt eines Betriebspädagogen/-in hängt von dem Unternehmen ab, in dem man angestellt ist, sowie von der Region und dem Berufserfahrungsgrad. Es wird grob mit einem Einstiegsgehalt von etwa 2.000 € brutto monatlich gerechnet. Dieses kann mit mehrjähriger Berufserfahrung und durch eventuelle Weiterbildungen, auf etwa 3.500 € brutto im Monat ansteigen. 

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