Gehalt Fachkraft für Kreis- und Abfallwirtschaft

Sie beschäftigen sich intensiv mit der Verarbeitung und dem Verkauf von wiederverwertbaren Rohstoffen. Darüber hinaus erwerben Sie fundierte Kenntnisse der gesetzlichen Bestimmungen und verschiedener Anlagen- und Verfahrenstechniken. Zu den Themenbereichen gehören Umweltschutztechnik, Entsorgungsprozesse, Logistik und Betriebswirtschaft.  Im Büro planen Sie die Touren der Müllabfuhr und erstellen Entsorgungsnachwiese sowie Belegscheine. Nachdem die LKWs den Müll zur Entsorgungs- und Sortierstelle gebracht haben, beginnen die Mitarbeiter der Anlage den Müll zu sortiren, zum Teil zusammen mit den Fachkräften für Kreis- und Abfallwirtschaft, dabei entscheiden die Fachkräfte welcher Müll entsorgt und welcher Recycelt wird. Wiederverwendet werden beispielsweise Pappe und Papier. Dieser Vorgang des Sortierens ist wichtig, denn so wird die Umwelt geschont, weil keine Schadstoffe in die Umwelt gelangen, und zusätzlich wird mit dem Recycling Geld verdient. Du als Fachkraft für Kreis- und Abfallwirtschaft bist zuständig für den weiteren Transport, dafür wird in der Ausbildung sogar ein Gabelstaplerführerschein gemacht, und das Bedienen der Müllpresse. Zusammengefasst sind deine Aufgaben Müll und Abfälle analysieren, Kundenfragen beantworten, Müll sortieren und weiterverwerten, Weitertransport von Abfällen organisieren und Gabelstapler fahren.

Wie ist das Gehalt als Fachkraft für Kreis- und Abfallwirtschaft in Deutschland? 

Das Gehalt liegt Deutschlandweit durchschnittlich zwischen 2.600-,€ und 3.700-,€ Brutto pro Monat bei einer 40 Arbeitsstunden-Woche und variiert abhängig von Berufserfahrung, Ausbildungsgrad, Betriebsgröße und Bundesland. Am besten bezahlt werden Fachkräfte für Kreis- und Abfallwirtschaft in Hamburg, Hessen und Barden-Württemberg und am wenigsten Gehalt bekommt dieses Berufsfeld in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.

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Der Weg zum/-r Fachkraft für Kreis- und Abfallwirtschaft: Die Ausbildung

In der Regel belegt man eine duale Ausbildung, bei der du ein Teil der Zeit in der Berufsschule bist und einen Teil im Betrieb arbeitest, sie dauert drei Jahre. Du lernst zunächst wie die Müllbetriebe aufgestellt sind und wie die Arbeitsprozesse funktionieren, später wird die chemische Zersetzung des Mülls behandelt. Gleichzeitig arbeitest du auf dem Betrieb und kannst alles praktisch anwenden. Bei guten Noten kannst du die Ausbildung sogar verkürzen. Wichtige Skills sind hierbei Teamfähigkeit,  Umweltbewusstsein und das Wissen dazu, wenn man ohnehin kein Müll trennt, ist das vielleicht nicht der beste Berufe, denn daraus besteht der Beruf.

Weiterbildung

Nach etwas Berufserfahrung kann man sich zum Meister für Kreislauf- und Abfallwirtschaft und Städtereinigung weiterbilden lassen, Führungspositionen im Betrieb benötigen diese Weiterbildung, sie dauert zwischen sechs Monaten und zwei Jahren. Auch zum Umwelttechniker kannst du dich weiterbilden und an neuen Methoden der Müllverwertung und dem Recycling forschen allerdings dauert diese Weiterbildung zwei bis vier Jahre.

Arbeitsumfeld

Das Berufsfeld wächst und wird immer bestehen, denn die Entsorgung von Müll ist und bleibt eine große Herausforderung unserer Industrie. Der Beruf ist wirklich abwechslungsreich vom Müllsortieren über Gabelstapler fahren bis hin zur Büroarbeit ist alles dabei. So kommt man an die frische Luft, bewegt sich, hat immer andere Menschen um sich sitzt nicht nur am Schreibtisch und hat Abwechslung. Darüber hinaus kann man durch die Weiterbildungen spezialisieren und Laborarbeit leisten.

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