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Gehalt Feuerwehrmann/-frau

Ein/-e Feuerwehrmann/-frau bekämpft Brände, rettet Menschen aus Gefahrensituationen oder bergt Verletzte bei schweren Verkehrsunfällen. Zum Schutz von Mensch und Umwelt ergreift er/sie vorbeugende Maßnahmen bei Unfällen mit gefährlichen Stoffen beziehungsweise bindet und neutralisiert ausgetretene Gefahrenstoffe. Nach Unwettern beseitigt er/sie umgestürzte Bäume oder pumpt Keller aus. Auch in der Brandvorsorge und im Katastrophenschutz ist ein/-e Feuerwehrmann/-frau tätig.

In Leitstellen der Feuerwehr oder in gemeinsamen Feuerwehr- und Rettungsleitstellen nimmt er/sie Notrufe entgegen und koordiniert Feuerwehr oder Rettungsdiensteinsätze. Während seiner Bereitschaftszeiten hält er/sie Fahrzeuge, Geräte sowie ihre persönliche Schutzausrüstung instand und führt regelmäßige Wartungsarbeiten und kleinere Reparaturen durch.

Er/sie bedient und wartet feuerwehrtechnische Geräte sowie ihre Werkzeuge und Fahrzeuge. Er/sie trägt uniformähnliche Kleidung und bei Einsätzen Schutzkleidung, das heißt Helm mit Gesichtsschutz, Handschuhe und Sicherheitsstiefel. Bei zum Beispiel Säureunfallen trägt er/sie gegebenenfalls auch Vollschutzkleidung

In der Regel arbeitet er/sie mit Kollegen und Kolleginnen in Löschtrupps zusammen. Bei Einsätzen hat er es oft. mit Feuer, Rauch, Gasen oder Gefahrstoffen zu tun. Schichtdienst, Bereitschaftsdienste und Rufbereitschaft sind für einen Feuerwehrmann üblich. Außerdem fallen Weiterbildungs- und Übungsdienste zur Erhaltung und Verbesserung des Leistungsniveaus an.

Wie ist das Gehalt als Feuerwehrmann/-frau in Deutschland? 

Das Gehalt liegt Deutschlandweit durchschnittlich zwischen 3.500-,€ und 4.500-,€ Brutto pro Monat bei einer 40 Arbeitsstunden-Woche und variiert abhängig von Berufserfahrung, Ausbildungsgrad, Betriebsgröße und Bundesland. Am besten bezahlt werden Feuerwehrmänner/-frauen in Hamburg, Hessen und Barden-Württemberg und am wenigsten Gehalt bekommt dieses Berufsfeld in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.

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Der Weg zum/-r Feuerwehrmann/-frau: Die Ausbildung

Wer ein/-e Feuerwehrmann/-frau werden möchte, sollte mindestens einen guten Hauptschulabschluss eine erfolgreich abgeschlossene handwerkliche Berufsausbildung vorweisen können. Das Alter am Tag der Einstellung sollte nicht höher als 35 Jahre sein. In der Regel ist eine Aus- oder Weiterbildung bei der Feuerwehr vorausgesetzt. Gefordert werden oft zudem das Schwimmabzeichen in Silber und ein Führerschein der Klasse B.

Weitere Berufs- und Karrierechancen eröffnen sich – je nach beruflicher Vorbildung – durch eine Weiterbildung als Werkfeuerwehrtechniker oder durch ein grundständiges Studium.

Benötigte Kenntnisse und Fähigkeiten

Im Einzelfall und in Abhängigkeit von der Arbeitsaufgabe ist der Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis erwünscht oder sogar notwendig. Für gewöhnlich wird eine entsprechende körperliche Fitness erwartet, die beispielsweise in Übungseinsätzen immer wieder überprüft wird.

Ein/-e Feuerwehrmann/-frau muss sich seiner Verantwortung bewusst sein und Geräte und Fahrzeuge sorgfältig instand halten. Hierfür benötigt er technisches Verständnis. Im Einsatzfall muss er/sie mit Löschgeräten und Werkzeugen wie Äxten oder Brechstangen umgehen können. 

Löscharbeiten und die Bergung von Menschen oder Gütern, oft mittels Leitern, erfordern von ihm eine überdurchschnittliche Körperbeherrschung sowie Belastbarkeit und Kraft. Im Einsatzfall ist der/die Feuerwehrmann/-frau mit psychisch belastenden Situationen konfrontiert. Dennoch muss er/sie die richtigen Entscheidungen treffen und nach den Erfordernissen des Einzelfalles handeln.

Arbeitsumfeld

Ein/-e Feuerwehrmann/-frau findet einen Arbeitsplatz bei der freiwilligen Feuerwehr oder bei der Berufsfeuerwehr. Bei ersterem erfolgt die Ausübung aber in der Regel ehrenamtlich. Er/sie ist in Werkstätten, Büros oder im Außendienst tätig. Bei Einsätzen und Übungen ist er auch an wechselnden Orten unterwegs.

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