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Gehalt Finanzwirt/-in

Sie sind für viele Menschen ein bürokratischer und finanzieller Albtraum, dem man sich ein Mal im Jahr zwangsläufig widmen muss – die Rede ist von Steuern. Falls man das Thema allerdings spannend findet und sich gerne mit Zahlen herumschlägt, dann könnte man durchaus das Zeug zum Finanzwirt haben. Diese Berufsgruppe beschäftigt sich nämlich nicht jährlich, sondern täglich mit allem, was mit Steuern zu tun hat.  Als Angestellte des Finanzamts oder Rechnungshofs kalkulieren sie die zu zahlenden Steuern einer Person oder einer Firma, überprüfen Steuererklärungen und beraten Leute zu ihren Finanzangelegenheiten. Außerdem können Finanzwirte auch zum Eintreiben fälliger Steuerschulden eingesetzt werden.

Wie ist das Gehalt als Finanzwirt/-in in Deutschland? 

Das Gehalt liegt Deutschlandweit durchschnittlich zwischen 3.000-,€ und 5.200-,€ Brutto pro Monat bei einer 40 Arbeitsstunden-Woche und variiert abhängig von Berufserfahrung und Ausbildungsgrad.

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Der Weg zum/-r Finanzwirt/-in: Die Ausbildung

Die klassische Ausbildung zum Finanzwirt wird hauptsächlich von den Finanzämtern angeboten. Sie dauert 2 Jahre und beinhaltet auch Ausbildungsabschnitte in der Berufsschule. Um sich erfolgreich zu bewerben, benötigt man mindestens einen Realschulabschluss. Inhaltlich handelt es sich im Wesentlichen um einen Mix aus Mathe, Rechtswissenschaften und behördlichen Prozessen. Man eignet sich Grundlagen im Steuerrecht an, lernt Anträge und Bescheide zu bearbeiten und wird in die EDV-Umgebung eingewiesen, die man braucht um elektronische Steuererklärungen zu erfassen. Wer gleich zu Beginn seiner Karriere mit einem Gehalts- und Wissensvorsprung einsteigen will und über die nötigen Voraussetzungen verfügt, der kann auch ein Studium zum Diplom-Finanzwirt absolvieren. Dieses qualifiziert auch für Jobs im privaten Sektor, man ist also nicht zwingend an Behörden gebunden.

Benötigte Kenntnisse und Fähigkeiten

Als Finanzwirt sollte man sich nicht vor Zahlen scheuen und dementsprechend gut in Mathematik sein. Auch sollte man sehr selbstständig und gewissenhaft arbeiten und sich seiner Verantwortung stets bewusst sein – denn Fehler können schnell zu teuren und rechtlich gefährlichen Situationen führen. Außerdem sollte man sich auf dem meist recht trockenen Gebiet des (Steuer)Rechts wohlfühlen und mit den oft eingefahrenen Abläufen in Behörden zurechtkommen.

Arbeitsumfeld

Wie gesagt arbeiten die meisten Finanzwirte auf Finanzämtern oder anderen staatlichen Rechnungsbehörden, nur mit einem Studium gelangt man auch in die Privatwirtschaft, etwa ins Controlling oder die Buchhaltung. Der Job an sich ist ruhig und mit geregelten Arbeitszeiten versehen, man verbringt einen Großteil seiner Zeit in einem Büro – es sei denn man ist im Außendienst angestellt und besucht Firmen, um Steuerprüfungen durchzuführen oder treibst fällige Steuern ein. Ein Vorteil ist auf jeden Fall der Status als Beamter, der Jobsicherheit und großzügige Bezüge garantiert. Wer lange dabei ist und viel Erfahrung gesammelt hat, der kann innerhalb der Behörde aufsteigen oder sich unter Umständen etwa als Steuerberater selbstständig machen.

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