Gehalt Fischwirtschaftsmeister/-in

Als Fischwirtschaftsmeister/-in kümmert man sich um die Zucht und Haltung von Fischen, Krebstieren und Muscheln. Hier wird dabei großen Wert auf Qualität gelegt und es wird sich ebenfalls um den Abverkauf der Ware zu gekümmert.  Es handelt sich um einen sehr traditionellen Beruf, welchen man in der freien Natur ausübt. Fischhaltung / Fischzucht, kleine Hochsee- und Küstenfischerei, sowie Seen- und Flussfischerei sind unter anderem verschiedene Schwerpunkte des Berufes, auf die man sich spezialisieren kann. 

Wie ist das Gehalt als Fischwirtschaftsmeister/-in in Deutschland? 

Das Gehalt liegt Deutschlandweit durchschnittlich zwischen 3.400-,€ und 4.900-,€ Brutto pro Monat bei einer 40 Arbeitsstunden-Woche und variiert abhängig von Berufserfahrung, Ausbildungsgrad, Betriebsgröße und Bundesland. Am besten bezahlt werden Fischwirtschaftsmeister/-innen in Hamburg, Hessen und Barden-Württemberg und am wenigsten Gehalt bekommt dieses Berufsfeld in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.

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Der Weg zum/-r Fischwirtschaftsmeister/-in: Die Ausbildung

Fischwirtschaftsmeister/-in ist man, wenn man die Meisterprüfung zu diesem Beruf abgeschlossen hat. Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, wie man verfährt, um zu dieser Meisterprüfung zugelassen zu werden.
Anerkannt zu dieser Prüfung werden hier Schüler, welche eine Ausbildung zum Fischwirt vollständig bestanden haben und eine Praxis im Beruf von zwei Jahren besitzen.
Eine weitere Möglichkeit ist es, eine Ausbildung mit einer abgelegten Abschlussprüfung in einem landwirtschaftlichen Ausbildungsberuf mit einer Berufspraxis von fünf Jahren zu haben. In besonderen Fällen ist es zudem auch möglich zur Meisterprüfung zugelassen zu werden, wenn vorgewiesen werden kann, dass man spezielle Kenntnisse hat, oder über sehr gute Zeugnisnoten verfügt. Hier wird dann im Einzelnen entschieden, ob der Prüfling zugelassen wird.
Die Meisterprüfung selbst hat einen praktischen, sowie theoretischen Teil. Die interessanten und prüfungsrelevanten Fächer im fachtheoretischen Teil sind folgende: Fischereibiologie, Fischereitechnik und Arbeitswirtschaft, Bewirtschaftung des fischereilichen Lebensraumes und Behandlung und Vermarktung der Fischereierzeugnisse. 

Benötigte Kenntnisse und Fähigkeiten

Als Fischwirtschaftsmeister/-in solltest du gerne draußen arbeiten wollen. Außerdem sollte es dir nichts ausmachen, in direktem Kontakt mit lebendigen, sowie schon toten Tieren zu stehen. Dieser Beruf ist wahrscheinlich nichts für jemanden, der kein Blut sehen kann und sich vor Fischen, Algen und dergleichen fürchtet, oder gar ekelt.
Man sollte ein generelles Interesse an Naturwissenschaften wie der Biologie und Umwelt haben, um im Beruf erfolgreich durchstarten zu können. 

Arbeitsumfeld

Eine Arbeitsstelle findet man mit einer abgeschlossenen Meisterprüfung in der Teichwirtschaft und Aquakulturen, sowie in forst- und landwirtschaftlichen Betrieben.
In der Teichwirtschaft kümmert man sich um die herangezogenen Fische und sorgt dafür, dass sich die Tiere gut vermehren können. Hier gehört natürlich auch dazu dafür zu sorgen, dass das Wasser stets eine hohe Qualität besitzt und nicht verdreckt ist.
Die meisten Schüler, die eine Meisterprüfung erfolgreich abgeschlossen haben, arbeiten auf einer Fischfarm, oder auf einem sogenannten Fischgut. 

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