Gehalt Gemeindearbeiter/-in

Die Tätigkeit eines Gemeindearbeiters besteht darin Gemeindeflächen zu pflegen und diese instand zu halten. Dies bedeutet beispielsweise Straßen, Wege und Plätze zu kehren, sowie Abfälle einzusammeln und öffentliche Abfallbehälter zu leeren. Es werden regelmäßige Kontrollen der Gemeindestraßen und -wege durchgeführt, um sicher zu stellen, dass keine Schäden vorhanden sind. Falls dem nicht so ist, werden die kleineren Schäden vom Gemeindearbeiter auch gegebenenfalls ausgebessert. Im Winter werden Straßen dann auch geräumt. Zusätzlich werden Grünflächen gepflegt, indem für Bewässerung gesorgt wird und Sträucher zurückgeschnitten werden. Zäune und Ruhebänke werden vom Gemeindearbeiter gestrichen und es wird ebenfalls auf die Sauberkeit von Spielplätzen geachtet. Defekte Glühlampen und Leuchtstoffröhren in öffentlichen Gebäuden werden ebenfalls ausgetauscht. Gegebenenfalls werden auch Friedhofsarbeiten ausgeführt. Gemeindearbeiter tragen im Wesentlichen zu einer gut funktionierenden und sicheren Infrastruktur bei.

Wie ist das Gehalt als Gemeindearbeiter/-in in Deutschland? 

Das Gehalt liegt Deutschlandweit durchschnittlich zwischen 2.800-,€ und 3.700-,€ Brutto pro Monat bei einer 40 Arbeitsstunden-Woche und variiert abhängig von Berufserfahrung, Ausbildungsgrad, Betriebsgröße und Bundesland. Am besten bezahlt werden Gemeindearbeiter/-innen in Hamburg, Hessen und Barden-Württemberg und am wenigsten Gehalt bekommt dieses Berufsfeld in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.

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Der Weg zum/-r Gemeindearbeiter/-in: Die Ausbildung

Für den Gemeindearbeiter ist keine Ausbildung vorhanden oder erforderlich.
Es ist allerdings von Vorteil Berufserfahrung im Bau oder im Bereich der Gärtnerei nachweisen zu können. Hierbei können die jeweiligen Ausbildungen hilfreich sein. Diese sind oft praktische Ausbildungen wo man die gelernten Kenntnisse direkt als Gemeindearbeiter anwenden kann. Typischerweise dauern diese auch drei Jahre und haben jeweils Spezialisierungen. Diese können die Fähigkeiten des Gemeindearbeiters weiter ausbauen was für den Arbeitgeber attraktiver ist.

Benötigte Kenntnisse und Fähigkeiten

Ein qualifizierter Gemeindearbeiter hat umfangreiche Fähigkeiten, die das Team ergänzen können. Die Fähigkeiten, die man besitzt, können auch darauf einen Einfluss haben, welche Aufgaben einem zugeteilt werden. Technische Kenntnisse könnten benötigt werden, falls man mit PumpenRäum- und Kehrmaschinen umgehen muss, was öfter vorkommen kann. Kenntnisse im Bau oder in der Gartenarbeit können auch hilfreich sein, da Aufgaben oft in diese Bereiche fallen können. Es ist wichtig, dass eine Gemeindearbeiter eine hohe Belastbarkeit nachweisen kann da die Aufgaben körperlich anstrengend sein können und ausgeführt werden müssen egal ob Hitze oder Kälte vorhanden ist. Handwerkliches Geschick ist ebenfalls sehr wichtig, wenn es sich um Reparaturen handelt.

Arbeitsumfeld

Wer in diesem Bereich tätig sein möchte, könnte am Ende bei der öffentlichen Verwaltung Arbeit finden, wie beispielsweise Bauhöfe. Es ist dennoch auch möglich, dass ein Unternehmen in der Abfall- und Abwasserwirtschaft Stellen anbietet, auf die sich ein Gemeindearbeiter bewerben kann. Zusätzlich können Betriebe in der Landschaft- und Gartenbaus Arbeitgeber darstellen.
Die Hauptbelastung ist körperlich da die Arbeit meist draußen stattfinden und körperlich anspruchsvoll ist. Dieser Beruf trägt allerdings auch Abwechslung mit sich, wodurch er nicht monoton ist.

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