Gehalt Gewerkschaftssekretär/-in

Ein/e Gewerkschaftssekretär/in hat ähnliche Aufgaben wie der Betriebsrat. Er kümmert neben Lohn, Arbeitszeiten, Entgelt und Urlaub auch um die Beratung und Begleitung bei Konflikten mit dem Arbeitgeber hinsichtlich arbeitsrechtlichen Problemen.

Wie ist das Gehalt als Gewerkschaftssekretär/-in in Deutschland? 

Das Gehalt liegt Deutschlandweit durchschnittlich zwischen 2.700-,€ und 3.800-,€ Brutto pro Monat bei einer 40 Arbeitsstunden-Woche und variiert abhängig von Berufserfahrung, Ausbildungsgrad, Betriebsgröße und Bundesland. Am besten bezahlt werden Gewerkschaftssekretär/-innen in Hamburg, Hessen und Barden-Württemberg und am wenigsten Gehalt bekommt dieses Berufsfeld in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.

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Der Weg zum/-r Gewerkschaftssekretär/-in: Die Ausbildung

Um Gewerkschaftssekretär/-in zu werden gibt es keine klassische Ausbildung im traditionellen Sinn. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie man den Beruf erlernen kann, viele Bewerber haben vorher ein Studium an einer Hochschule, oder Universität abgeschlossen. Es gibt aber auch Bewerber, welche lediglich eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen können. Was auf jeden Fall gern beim Arbeitgeber gesehen wird, ist ein besonderes Engagement im politischen, oder sozialen Bereich, welches einem für den zukünftigen Karriereweg hilfreich sein können. Es zählen also neben der Ausbildung auch sehr die Soft Skills. Es geht auch darum, wie gut man in eine Führungsposition passt, wie offen und sozial engagiert man ist. Auch ist Voraussetzung, dass man sich mit betrieblichen Abläufen gut auskennt, welche man beispielsweise bei den Aufgaben hinsichtlich Entgelts, Urlaub, oder Arbeitszeiten braucht. Hierfür hilfreich sind offensichtlich vorherige Ausbildung im BWL-Bereich, wie ein Studium im Bereich der Wirtschaftswissenschaften. Um Teil bei der Personalentwicklung zu werden, bietet zum Beispiel die IG-Metall bestimmte Trainingsprogramme an, mit denen man sich fortbilden kann. Hier gibt es einen Betreuer vor Ort, sowie eine gute Mischung aus Theorie und Praxis, welche man im Beruf später brauchen wird. Die Ausbildung dauert insgesamt zwölf Monate, wo sich theoretische Seminarphasen mit Praxiseinsätzen abwechseln. Hier lernt man Kenntnisse, welche man fachspezifisch anwenden kann. Außerdem erweitert man seine fachliche Kompetenz und legt am Ende der Ausbildung keine Prüfung ab. Es gibt ein Feedback und ein Abschlussworkshop, bei dem man sich beweisen muss und zeigen muss, was man in der Ausbildung alles gelernt hat.

Benötigte Kenntnisse und Fähigkeiten

Fächer, die man lernt sind: Strukturierung, Organisation, Entscheidung, Meinungsbildung , Tarifpolitik, Arbeitsrecht, Sozialpolitik usw. sowie Präsentation und Kommunikation. Es wird auch gern gesehen, wenn man schon mehrjährige Berufserfahrung im Vorhinein mitbringt, um gut vorbereitet zu sein. Dann wird man nicht direkt ins kalte Wasser geschmissen.

Arbeitsumfeld

Man arbeitet zusammen mit Kollegen im Personalbereich eines Unternehmens, bei dem man sich um Probleme kümmert, die dem Betriebsrat und Gremien sehr ähnlich kommen. Da man stets Kontakt zu den Kollegen pflegen muss, ist es zudem wichtig, dass man teamfähig und sozial ist, sowie offen und extrovertiert ist. Dies ist besonders bei Präsentationen von Vorteil.

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