Gehalt Herdenmanager/-in

Herdenmanager ist ein Beruf in der Agrarwissenschaft. Es ist möglich den Beruf als Masterstudiengang an diversen Universitäten in Deutschland zu erwerben und später auf dem Land zu arbeiten. Zu den Aufgaben eines Herdenmanagers gehört die Bewirtschaftung von Ackerland, Wiesen, Wald und Viehwirtschaft. Außerdem gehört die Gesundheitsüberwachung des Viehs dazu, wie Fruchtbarkeitsmanagement, Brunsterkennung und ähnliches. Zudem gehört Fütterungscontrolling und Stallhygiene dazu.

Wie ist das Gehalt als Herdenmanager/-in in Deutschland? 

Das Gehalt liegt Deutschlandweit durchschnittlich zwischen 2.400-,€ und 3.500-,€ Brutto pro Monat bei einer 40 Arbeitsstunden-Woche und variiert abhängig von Berufserfahrung, Ausbildungsgrad, Betriebsgröße und Bundesland. Am besten bezahlt werden Herdenmanager/-innen in Hamburg, Hessen und Barden-Württemberg und am wenigsten Gehalt bekommt dieses Berufsfeld in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.

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Der Weg zum/-r Herdenmanager/-in: Die Ausbildung

Es ist möglich Agrarwissenschaften im Bachelor an einer Universität, oder Hochschule zu studieren und anschließend noch einen Master im Fachbereich des Herdenmanagements dranzuhängen. Neben dem Studium kann man aber auch diverse Kurse durchführen. Die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft bietet ab und an den Kurs zum DLG Herdenmanager an, aber auch die Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Zur Ausbildung mitbringen sollte man auf jeden Fall Spaß an der Arbeit mit Tieren, vor allem mit Kühen. Auch sollte man Spaß am Arbeiten in einem Team mitbringen. Das Zusammengehörigkeitsgefühl wird in vielen Höfen sehr großgeschrieben. Zielgruppe der Ausbildung sind Herdenmanager, Betriebsleiter und Angestellte von Milchviehbetrieben. Die Methoden, wie der Unterricht abgehalten wird, reichen von Diskussionen, über Vorträge und praktische Übungen. Hier ist alles dabei, sogar Betriebsbesichtigungen. Zu den Inhalten gehören neben Agrarthematischen Dingen auch die Betriebswirtschaft. Man lernt, wie man Mitarbeiter führt und die Arbeit am besten organisiert. Dies ist eine Schlüsseldisziplin, welche sehr wichtig ist. Die Gebühren belaufen sich auf die Seminarveranstaltungen, Verpflegung und Unterkünfte, sowie auf die begleitende Literatur. Nach erfolgreichem Abschließen der Ausbildung erhält man ein Zertifikat des Herdenmanagements.

Benötigte Kenntnisse und Fähigkeiten

Die Soft-Skills, welche man für eine Ausbildung zum Herdenmanager benötigt, sind vor allem Tierliebe und Durchhaltevermögen. Man sollte vielleicht nicht gerade eine Nachteule sein, denn der Alltag auf dem Hof beginnt schon sehr früh morgens –oft sogar noch bevor es hell wird. Dann steht die Tierkontrolle an. Voraussetzung ist außerdem eine sehr gute, landwirtschaftliche Ausbildung, oder ein Studium der Agrarwissenschaften. In der Ausbildung zum Herdenmanager wird dann das bereits gelernte Wissen noch mehr erweitert. In einer landwirtschaftlichen Ausbildung fehlen oft die Kenntnisse über Controlling, Mitarbeiterführung, Arbeitsorganisation und Management, welche dringend nachgeholt werden sollten, bevor man die Ausbildung zum Herdemanager beginnt.

Arbeitsumfeld

Nach Abschluss der Ausbildung zum Herdenmanager wird man in den meisten Fällen auf einem Bauernhof, oder auf dem Land generell eingesetzt. Hier kümmert man sich um Ackerland, Viehwirtschaft, Wald und Wiesen. Auf dem Land findet man die meisten Arbeitsstellen in diesem Beruf. Die Arbeitszeiten variieren meist von Arbeitsstelle zu Arbeitsstelle. In den meisten Fällen aber arbeitet man von morgens bis abends, Schichtdienst gibt es so gut wie keine.

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