Gehalt Honorararzt/-ärztin

Der Beruf eines Honorararztes / einer Honorarärztin ist meist eine freiberufliche Tätigkeit, bei der man bei verschiedenen Firmen, Unternehmen, oder Auftraggebern arbeitet. Man stellt –wie der Name schon sagt –ein Honorar aus, mit dem man dann bezahlt wird. Der Beruf eines Honorararztes wird auch Leiharzt, oder auch Vertretungsarzt genannt. Wenn in einer Klinik nicht ausreichend Ärzte vor Ort sind, ist es meistens die Aufgabe eines Honorararztes, oder einer Honorarärztin einzuspringen und somit dafür sorgen, dass der Klinikbetrieb wieder reibungslos weiterlaufen kann. Eine freiberufliche Tätigkeit kann viele Vorteile gegenüber einer Festanstellung haben, weshalb viele Ärzte, die an einer Klinik fest angestellt sind, zu einer Freiberufung wechseln. Einer der Vorteile wäre das höhere monatliche Gehalt. Der Stundenlohn eines Leiharztes liegt bei bis zu 100€ die Stunde. Außerdem spricht die neu gewonnene Freiheit sehr für eine freiberufliche Tätigkeit. So kann man mehr Zeit mit seiner Familie verbringen, die man vielleicht bei einer Festanstellung weniger sehen würde.

Wie ist das Gehalt als Honorararzt/-ärztin in Deutschland? 

Das Gehalt liegt Deutschlandweit durchschnittlich zwischen 5.200-,€ und 8.300-,€ Brutto pro Monat bei einer 40 Arbeitsstunden-Woche und variiert abhängig von Berufserfahrung, Ausbildungsgrad, Betriebsgröße und Bundesland. Am besten bezahlt werden Honorararzt/-ärztinnen in Hamburg, Hessen und Barden-Württemberg und am wenigsten Gehalt bekommt dieses Berufsfeld in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.

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Der Weg zum/-r Honorararzt/-ärztin: Die Ausbildung

Es wäre gut, wenn man schon ein fertig abgeschlossenes Studium zum Arzt mitbringen kann. Größere Chancen weisen sich auf, wenn man sich als Facharzt schon einen Namen gemacht hat. Auch kann man sich noch in der Weiterbildung zum Facharzt befinden, das ist gar kein Problem. Voraussetzungen, um Arzt zu werden, sind folgende: das Abiturzeugnis, ein Zertifikat eines abgeschlossenen freiwilligen Jahres, eine Berufsausbildung, oder ein Studienbuch mit aufgeschriebenen studierten Semestern. Zum Studium werden Studenten über folgende Auswahlmöglichkeiten zugelassen: über die Abiturbestenquote, die Wartezeitquote, oder eine eigene Auswahl der Universität. Auch ist der Mediziner-Test für eine Zulassung obligatorisch.

Benötigte Kenntnisse und Fähigkeiten

Neben dem Abitur ist es auch möglich Arzt ohne Numerus Clausus zu werden. Man kann eine Studienplatzklage einlegen, oder angeben, dass man bei der Bundeswehr war. 2,2% der Studienplätze an medizinischen Fakultäten gehen an die Bundeswehr. Auch ist es möglich, ohne NC an einer Privatuniversität zu studieren, oder im Ausland, wie zum Beispiel in der Schweiz, Österreich, England, Ungarn und viele weitere Länder. Das Medizinstudium dauert insgesamt ungefähr 6 Jahre und13 Monate.

Arbeitsumfeld

Stellen kann man in fast jedem medizinischen Bereich finden. Große Chancen liegen jedoch bei der Kardiologie, Psychiatrie, Anästhesie, Allgemeinmedizin, innere Medizin, Gynäkologie und Allgemeinchirurgie. Wegen auch dem immer noch aktuell vorherrschenden Ärztemangels, wird man sicher auch in anderen Bereichen gute Chancen haben etwas zu finden. Da es manchmal sicher nicht leicht ist, eine Arbeitsstelle zu finden, helfen auch Ärztevermittlungen, wie zum Beispiel Viantro auf die Sprünge. Hier wird man von Experten beraten und findet auf jeden Fall einen Platz für sich. Die Tätigkeit des Vertretungsarztes wird in vier verschiedene Kategorien eingeteilt: Vertretungsarzt / Praxisvertretung, Kooperationsarzt, Honorar-Belegarzt, Konsiliararzt.

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