Gehalt Hydraulik-Fachkraft

Zu den Aufgaben von Hydraulikfachkräften gehört das Warten und Reparieren von hydraulischen Anlagen, wie zum Beispiel bei Arbeitsmaschinen, welche Kippeinrichtungen, Hebezeuge, oder Bremsvorrichtungen betätigen. Außerdem gehört zu den Aufgaben, den Arbeitsablauf zu organisieren, sowie den Produktionsprozess zu überwachen und Betriebsmittel bereitzustellen. Sie stellen sicher, dass der Arbeitsablauf störungsfrei abläuft.

Wie ist das Gehalt als Hydraulik-Fachkraft in Deutschland? 

Das Gehalt liegt Deutschlandweit durchschnittlich zwischen 2.500-,€ und 3.400-,€ Brutto pro Monat bei einer 40 Arbeitsstunden-Woche und variiert abhängig von Berufserfahrung, Ausbildungsgrad, Betriebsgröße und Bundesland. Am besten bezahlt werden Hydraulik-Fachkräfte in Hamburg, Hessen und Barden-Württemberg und am wenigsten Gehalt bekommt dieses Berufsfeld in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.

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Der Weg zur Hydraulik-Fachkraft: Die Ausbildung

Die Weiterbildung zur Hydraulikfachkraft kann bei der IHK berufsbegleitend stattfinden und hat einen Preis von um die 1.600€. Hinzu kommen noch 60€ für Bücher und Lernmittel und 220€ für die Gebühren von Prüfungen. Inhalte der Weiterbildung sind in Teile A bis E aufgeteilt. 

Teil A: Grundkenntnisse der Hydraulik. Hier lernt man allgemeines, was man über die Hydraulik wissen sollte. Gelerntes wird aufgefrischt, sodass alle Azubis auf demselben Stand sind. 

Teil B: Fachkenntnisse der Hydraulik. Hier wird bereits gelerntes vertieft und die Grundkenntnisse werden weiter aufbereitet. 

Teil C: Steuerungstechnik der Hydraulik. In diesem Teil geht man schon etwas tiefer in die Materie hinein. Man lernt Dinge über elektrische Messungen und Bauteile, sowie Schaltungstechniken, Einführungen in diverse Programme, wie man Messungen durchführt, und was es mit proportionalem Wege-Druck und Stromventilen auf sich hat. 

Im Teil D der Ausbildung geht es um Proportional- und Servohydraulik. Die Grundkenntnisse werden weiter aufbereitet und es geht außerdem um elektronische Ansteuerungen, Schaltungstechniken, praktische Anwendungsbeispiele und Fehlersuchen. 

Im letzten Teil der Weiterbildung (Teil E) wird der Abschlusstest geschrieben und ein Fachgespräch geführt. Dann können die Bewerbungen an die verschiedenen Unternehmen gestartet werden. 

Die Weiterbildung zur Hydraulikfachkraft dauert in der Regel vier bis neun Monate, dies variiert so stark, da die Ausbildung abhängig vom Bildungsanbieter verschieden angeboten werden kann. Außerdem kann man die Weiterbildung auch in Teilzeit und nicht zwingend in Vollzeit abschließen.

Benötigte Kenntnisse und Fähigkeiten

Zu den Voraussetzungen für die Ausbildung gehört eine bereits vorher abgeschlossene Berufsausbildung im Metallbereich, oder mit Fachwissen der Hydraulik, da es sich um eine berufliche Weiterbildung handelt. Ansonsten können sich auch einfach Interessierte bewerben, welche einen derartigen Abschluss anstreben. Man sollte sehr an Technik interessiert sein, sowie vor großen Maschinen nicht zurückschrecken. Auch ist Voraussetzung, dass man gut mit Kollegen arbeiten und umgehen kann.

Arbeitsumfeld

In der Regel finden Absolventen der Ausbildung zur Hydraulikfachkraft eine Stelle in einem Unternehmen, welches Maschinen, Anlagen, Fahrzeuge, und Motoren baut. Dies ist aber nicht alles. Auch in diversen Ingenieurbüros für technische Fachplanungen und in Testlaboren ist es möglich, eine Arbeitsstelle zu finden. Hydraulikfachkräfte arbeiten in Werkstätten und Werkhallen, sowie vor Ort bei Kunden des Unternehmens.

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