Gehalt Industrielackierer/-in

Als Industrielackierer/-in ist man für die Lackierung von Maschinenteilen, Geräten und anderen Gegenständen verantwortlich. Zusätzlich gehört die entsprechende Wartung und Pflege  der Maschinen oft zu den Aufgaben des/-r Industrielackierers/-in. Der Zweck dieser Lackierung liegt nicht nur in der Optik, sondern auch in dem Schutz vor Rost, Fäulnis und anderen Einflüssen. Die Materialien, die bearbeitet werden, sind vielfältig und können alles von Glas, Metall oder Kunststoff bis hin zu Holz, Leder, Papier und Textilien sein. Mit diesen Materialien kennt sich der Industrielackierer bestens aus und weiß wie diese vorberietet und bearbeitet werden müssen. Die Lackierungen hier finden allerdings nicht nur in einer Schicht statt, sondern es sind jeweils mehrerer Lagen, die lackiert werden. Die dementsprechenden Grundflächen werden vom Industrielackierer gereinigt, gespachtelt, geschliffen und grundiert. Zu den Aufgaben zählt auch das Mischen von Farben, sowie das Anbringen von Beschriftungen falls erforderlich. Hierzu werden dann gegebenenfalls Schablonen erstellt.

Da Industrielackierer/-innen oft Schadstoffen ausgesetzt sind, passen sie sehr auf Sicherheitsrichtlinien auf und tragen dementsprechend auch Masken, Handschuhe und Gehörschutz. Auf Brandschutz und Umweltschutz wird allerdings auch geachtet. 

Wie ist das Gehalt als Industrielackierer/-in in Deutschland? 

Das Gehalt liegt Deutschlandweit durchschnittlich zwischen 2.300-,€ und 3.200-,€ Brutto pro Monat bei einer 40 Arbeitsstunden-Woche und variiert abhängig von Berufserfahrung, Ausbildungsgrad, Betriebsgröße und Bundesland. Am besten bezahlt werden Industrielackierer/-innen in Hamburg, Hessen und Barden-Württemberg und am wenigsten Gehalt bekommt dieses Berufsfeld in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.

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Der Weg zum/-r Industrielackierer/-in: Die Ausbildung

Die Ausbildung zum Industrielackierers streckt sich über drei Jahre und findet Teils in der Berufsfachschule statt und Teils in einem Lackier- oder Betriebswerk bzw. in der Lackierabteilung eines Betriebes. Hierbei lernt man nicht nur die praktischen Fähigkeiten, die gebraucht werden, um den Beruf auszuführen, sondern es wird einem auch beigebracht arbeiten und Gespräche mit Kunden zu führen. Der Fokus wird ebenfalls auf Applikationsverfahren und -techniken gestellt sowie auf das Sicherstellen der Nachhaltigkeit. Der Schwerpunkt bei der Ausbildung liegt darin die Grundlagen zu erlernen und zu üben, um handwerklich sicher zu sein. 

Die Ausbildung kann auch an einer Fachhochschule für Kunsthandwerk absolviert werden. Um in den Beruf einzusteigen, reicht allerdings auch oft eine Ausbildung in artverwandten Berufen wie beispielsweise Maler oder Lackierer. 

Hiernach kann man dann eine Weiterbildung zum Lackierfachmann/-frau oder ein Diplom zum Farbgestalter. 

Benötigte Kenntnisse und Fähigkeiten

Die Hauptmerkmale eines Industrielackierers sind exakte Arbeitsweise, handwerkliches Geschick, Verantwortungsbewusstsein und keine Farbsehstörung. Ausdauer, gestalterische Begabung, keine Allergien, Teamfähigkeit sowie Zuverlässigkeit sind ebenfalls äußerst wichtig. 

Arbeitsumfeld

Nach dem Abschluss der Ausbildung findet die Arbeit in ebenfalls in Lackier- und Beschichtungswerken oder in der Lackierabteilung von Betrieben statt. Diese ist hauptsächlich in Werkhallen oder Orten wo die nötige Sicherheit und Umweltschutz Vorkehrungen getroffen werden können um die Beteiligten vor den Schadstoffen zu schützten. Da Schichtarbeit möglich sein kann, sollte man dementsprechend die Bereitschaft dazu mitbringen. 

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