Gehalt Kellermeister/-in

Der Beruf des Kellermeisters ist wie alle anderen Meisterberufe auch eine Tätigkeit, die eine vorangehende Ausbildung und Tätigkeit im jeweiligen Beruf erfordert. Anders als man denken mag hat ein Kellermeister aber gar nichts mit Kellern als Unterbau von Häusern zu tun – viel mehr ist er in der Weinwirtschaft tätig. Er arbeitet auf Weingütern oder –kellereien und ist dort als Leiter der Produktion primär mit der Anleitung, Ausbildung und Kontrolle von Mitarbeitern betraut. Aber natürlich kennt er sich auch bestens mit allen Aspekten der Weinherstellung aus und wendet diese Kenntnisse bei Bedarf auch an. Zusätzlich ist er noch für die Kommunikation und Absprache mit Zulieferern, Partnern und Kunden zuständig.

Wie ist das Gehalt als Kellermeister/-in in Deutschland? 

Das Gehalt liegt Deutschlandweit durchschnittlich zwischen 3.500-,€ und 5.600-,€ Brutto pro Monat bei einer 40 Arbeitsstunden-Woche und variiert abhängig von Berufserfahrung, Ausbildungsgrad, Betriebsgröße und Bundesland. Am besten bezahlt werden Kellermeister/-innen in Hamburg, Hessen und Barden-Württemberg und am wenigsten Gehalt bekommt dieses Berufsfeld in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.

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Der Weg zum/-r Kellermeister/-in: Die Ausbildung

Um Kellermeister zu werden gilt es eine Weiterbildung mit abschließender Meisterprüfung zu absolvieren. Wie bereits gesagt ist hierfür aber zwingende Voraussetzung, dass man zuvor eine Ausbildung im Weinbereich absolviert hat und auch bereits einiges an Erfahrung vorweisen kann. Als mögliche “Vor-Ausbildungen” kommen etwa der Winzer oder Weintechnologe in Betracht, auch ein Studium der Önologie oder des Weinmanagements ist möglich. Diese bilden einen in den Grundsätzen des Berufs aus, sodass der eigentliche Meisterlehrgang eher auf Dinge wie Mitarbeiterführung, Arbeitssicherheit und solides Wirtschaften eingehen kann.

Benötigte Kenntnisse und Fähigkeiten

Um den Beruf des Kellermeisters auszuüben, benötigt man zunächst die Grundfertigkeiten, die auch ein Winzer oder Önologe benötigt: Man sollte natürlich ein Weinliebhaber sein, sich für Pflanzen und ihre Verarbeitung interessieren und auch gerne handwerklich arbeiten. Dazu kommen dann noch organisatorische und leitende Fähigkeiten: Die große Kunst eines Meisters ist es, seine Mitarbeiter gut und richtig anzuleiten. Dazu gehört auch die Fähigkeit, Wissen zu vermitteln, andere zu schulen und zu motivieren und sich durchsetzen zu können. Außerdem sollte ein Kellermeister gut mit Geschäftspartnern kommunizieren und verhandeln können, auch Entscheidungsfreude ist gefragt. Im Idealfall ist er also ein technisch begabter, weininteressierter, sympathischer und emphatischer Mensch.

Arbeitsumfeld

Als Kellermeister ist man bei Weingütern oder Getränkeherstellern angestellt. Der Arbeitsalltag ist sehr abwechslungsreich, sowohl vom Einsatzort als auch von den Aufgaben her. Einen großen Teil der Zeit wird man in Produktionshallen und Lagerkellern verbringen, aber auch an der frischen Luft und im Büro findet sich ein Kellermeister von Zeit zu Zeit wieder. Die Hauptaufgabe ist dabei die Koordination und Anleitung von Mitarbeitern sowie die Kommunikation mit Partnern, Lieferanten und Besuchern. Wer nach neuen Herausforderungen sucht, kann ein weiterführendes Studium anstreben oder einen eigenen Betrieb eröffnen – zu beidem berechtigt der Meistertitel. 

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