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Gehalt Kindergärtner/-in

Ein/e Kindergärtner/-in, bzw. Erzieher/-in, ist mit der Betreuung, Förderung von (Klein)Kindern betraut, und nimmt daher sowohl für das Kind als auch für die Gesellschaft eine wichtige Rolle in der Erziehung ein. Er unterstützt Kinder bei einfachen Alltagsaufgaben wie Essen, Waschen, etc., animiert sie zu allerhand Tätigkeiten und bereitet die Kinder auf die Schule und auch ein Stück weit auf ihr Leben vor. Er ist dafür zuständig, ein behütetes Umfeld zu schaffen, in dem alle Kinder ihre sozialen Kompetenzen verbessern und gesellschaftliche Grundwerte erlernen können. Damit lastet eine große Verantwortung auf ihm – auch weil viele Kinder ihren Kindergärtner öfter und länger sehen als ihre eigenen Eltern.

Wie ist das Gehalt als Kindergärtner/-in in Deutschland? 

Das Gehalt liegt Deutschlandweit durchschnittlich zwischen 2.300-,€ und 3.500-,€ Brutto pro Monat bei einer 40 Arbeitsstunden-Woche und variiert abhängig von Berufserfahrung, Ausbildungsgrad und Betriebsgröße.

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Der Weg zum/-r Kindergärtner/-in: Die Ausbildung

Um Kindergärtner/-in zu werden, muss zwingend eine Ausbildung absolviert werden, deren Inhalt und Ablauf im jeweiligen Landesrecht geregelt ist. Sie dauert zwischen 2 und 4,5 Jahren und findet rein als schulischer Unterricht statt, der nur für einige Praktika unterbrochen wird. Gelehrt werden hauptsächlich natürlich pädagogische Methoden, aber auch Politik oder Deutsch. Beendet wird die Ausbildung mit schriftlichen und praktischen Prüfungen, an die noch ein einjähriges, sogenanntes Anerkennungspraktikum anschließt. Um die Ausbildung anzutreten benötigt man mindestens einen mittleren Schulabschluss und ein einwandfreies, polizeiliches Führungszeugnis.

Wer keine Ausbildung machen möchte, hat auch die Möglichkeit des Studiums der Kindheitspädagogik, was sich aber eher eignet, wenn man die Leitungsebene einer Betreuungseinrichtung anstrebt.

Benötigte Kenntnisse und Fähigkeiten

Grundsätzlich sollte man sich natürlich für die Arbeit mit Kindern begeistern können – für viele schon eine große Hürde. Für viele Kinder sind Kindergärtner wie Ersatz-Eltern, dementsprechend sollte ein guter Kindergärtner so viele Eigenschaften eines Elternteils wie nur möglich besitzen. Man sollte emphatisch und fürsorglich auf die Kinder eingehen und nicht zu schnell die Geduld verlieren. Dennoch muss man sich behaupten können und klare Linie kommunizieren – vor Kindern keine einfache Aufgabe. Auch darf man sich nicht zu schade sein, Kinder etwa bei der Körperpflege zu unterstützen.

Arbeitsumfeld

Auch wenn prinzipiell auch die Möglichkeit besteht, mit Jugendlichen zu arbeiten, finden sich die meisten Kindergärtner/-innen wohl in Kindergärten. Dort geht es alles andere als ruhig und geordnet zu, die Arbeitstage sind dafür kurzweilig und abwechslungsreich. Dazu kommt, dass man eine Schlüsselrolle in der Gesellschaft einnimmt, indem man kommende Generationen erzieht und ihnen wichtige Werte und Normen vermittelt. Die Einstellungschancen sind hervorragend, spätestens seit Eltern ein Recht auf einen Kita-Platz haben und Kapazitäten daher massiv ausgebaut werden. Und auch Aufstiegschancen sind gegeben: Vor allem mit einem Studium, aber auch als erfahrener Kindergärtner kann man durchaus zur Einrichtungsleitung aufsteigen.

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