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Gehalt Müller/-in

Den Beruf des Müllers kennen sicherlich viele – allerdings vorrangig aus Märchen- oder Geschichtsbüchern. Dies liegt vermutlich daran, dass es früher viel mehr Müller gab als heutzutage, und dass sie damals auch ganz essentiell für die Nahrungsversorgung der Bevölkerung waren; denn sie waren dafür zuständig, Getreide unter schwerem körperlichen Einsatz zu Mehl zu verarbeiten und zu den Bäckereien zu liefern. An diesem Grundprinzip hat sich bis heute nicht viel geändert, auch wenn nun natürlich mit allerhand Maschinen gearbeitet wird und dadurch sehr viel weniger Müller – oder Verfahrenstechnologen für Mühlen- und Getreidewirtschaft, wie sie offiziell heißen – gebraucht werden. Dadurch sind sie ein Stück weit aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden, was aber ihre Wichtigkeit natürlich keinesfalls schmälert. Im Gegenteil haben sie im Laufe der Zeit zusätzliche Aufgaben wie Lebensmittelkontrolle, Lagerlogistik und Schädlingsbekämpfung übernommen.

Wie ist das Gehalt als Müller/-in in Deutschland? 

Das Gehalt liegt Deutschlandweit durchschnittlich zwischen 2.500-,€ und 3.600-,€ Brutto pro Monat bei einer 40 Arbeitsstunden-Woche und variiert abhängig von Berufserfahrung, Ausbildungsgrad, Betriebsgröße und Bundesland. Am besten bezahlt werden Müller/-innen in Hamburg, Hessen und Barden-Württemberg und am wenigsten Gehalt bekommt dieses Berufsfeld in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.

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Der Weg zum/-r Müller/-in: Die Ausbildung

Die Ausbildung zum Müller dauert drei Jahre und ist dual angelegt, das heißt man lernt sowohl in einem Ausbildungsbetrieb als auch in der Berufsschule. Gleich zu Beginn gilt es, einen Schwerpunkt zu wählen, der die Ausbildungsinhalte maßgeblich beeinflusst. Zur Auswahl stehen die Fachrichtungen Müllerei oder Agrarlager. Entscheidest du dich für die Müllerei, lernst du die Prinzipien der modernen Getreideverarbeitung, das heißt du testest die Produkteigenschaften im Labor, wirst zum Profi in der Bedienung und Wartung großer Getreidemahlmaschinen und überwachst die Qualität der Enderzeugnisse – also zum Beispiel Mehl, Futtermittel oder Gewürze.

Wählst du die Fachrichtung Agrarlager, so erlernst du das Einmaleins der Lagerung von Lebens- und Futtermitteln, von Düngern und Pflanzenschutzmitteln. Dazu gehört zum Beispiel die Kontrolle von Lagersilos sowie die Kenntnis über die richtige Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

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Benötigte Kenntnisse und Fähigkeiten

Als angehender Müller solltest du gerne körperlich arbeiten und Spaß bei der Bedienung und Reparatur von Maschinen haben. Außerdem solltest du verantwortungsvoll und hygienebewusst sein, denn schließlich arbeitest du mit Lebensmitteln. Da diese auch gesetzlich streng reguliert sind, solltest du auch die Geduld und den Willen haben, dich teilweise mit Behörden und Gesetzestexten herumzuschlagen. Außerdem benötigst du mindestens einen Hauptschulabschluss um überhaupt einen Ausbildungsplatz zu ergattern, ein mittlerer Abschluss ist noch besser.

Arbeitsumfeld

Müller finden Arbeit in Getreidemühlen, Lebensmittellagern oder auch in großen Bäckereien. Sie haben einen geregelten Arbeitsalltag, allerdings kann es durchaus vorkommen, dass man an Wochenende oder zu ungewöhnlichen Zeiten arbeiten muss – schließlich kennen Lebensmittel keine Freizeit.

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