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Gehalt Netzelektriker/-in

Netzelektriker/innen bauen und halten Anlagen instand für Transport und Verteilung elektrischer Energie, für Kommunikationsnetze und für elektrisch betriebene öffentliche Verkehrsmittel.

Ihr Berufs- und Arbeitsfeld umfasst den Neu- und Umbau sowie die Instandhaltung von Niederspannungs- und Hochspannungskabelanlagen, Kommunikations- und Datenkabelanlagen. Dazu kommen Freileitungen, Kabelverteilkabinen, Schalt- und Transformatorenstationen, öffentliche Beleuchtungen sowie Fahrleitungsanlagen des öffentlichen Verkehrs.

Netzelektriker arbeiten im Team, verlegen, montieren, reparieren, unterhalten und ersetzen alles, was mit dem Stromnetz und Datenkabelanlagen in Verbindung steht. Ihre eigene Sicherheit und die der Teamkollegen steht immer im Vordergrund. Sie müssen sich aufeinander verlassen können und alle Regeln des Gesundheits- und auch Umweltschutzes einhalten.

Ob in luftigen Höhen oder auf dem Boden, Netzelektriker sind in einem den nachfolgenden Schwerpunkten tätig: Energie, Telekommunikation oder Fahrleitungen. Zu ihren Auftraggebern zählen Gemeinden, Bund, Kantone sowie öffentliche und private Unternehmen.

Wie ist das Gehalt als Netzelektriker/-in in Deutschland? 

Das Gehalt liegt Deutschlandweit durchschnittlich zwischen 2.800-,€ und 3.900-,€ Brutto pro Monat bei einer 40 Arbeitsstunden-Woche und variiert abhängig von Berufserfahrung, Ausbildungsgrad, Betriebsgröße und Bundesland. Am besten bezahlt werden Netzelektriker/-innen in Hamburg, Hessen und Barden-Württemberg und am wenigsten Gehalt bekommt dieses Berufsfeld in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.

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Der Weg zum/-r Netzelektriker/-in: Die Ausbildung

Man brauch eine 3-Jährige berufliche Grundbildung im Schwerpunkt Energie, Telekommunikation oder Fahrleitungen. Der Schwerpunkt wird vor Lehrbeginn festgehalten.

Benötigte Kenntnisse und Fähigkeiten

Um als Netzelektriker/in für Elektroanlageninstallation und Energieanlagenelektrik arbeiten zu können, sollte man eine einschlägige elektrotechnische Ausbildung abgeschlossen haben. Meist wird ein Pkw-Führerschein der Klasse B (früher Klasse 3) erwartet. Erfahrungen im Freileitungsbau sind wünschenswert. Im Umgang mit Starkstrom ist eine selbstständige und umsichtige Arbeitsweise wichtig. Auch Teamfähigkeit ist gefragt. Da die Tätigkeit vorrangig im Freien ausgeübt wird, sollte man eine robuste körperliche Konstitution mitbringen. Zudem kann Höhentauglichkeit erforderlich sein. Mitunter wird Reisebereitschaft für Montagetätigkeiten verlangt.

Wichtige weitere Fähigkeiten als Netzelektriker sind Schwindelfreiheit, gute körperliche Gesundheit und ein normales Farbsehen. Aber auch gute Leistungen in Mathematik und Physik sind Voraussetzungen in diesem Beruf. Ebenfalls wegweisend ist, dass man keine Mühe hat schriftlich dokumentierte Vorschriften einzuhalten und Genauigkeit auszuüben.

Arbeitsumfeld

Netzelektriker/innen sind bei Elektrizitäts-, Telekommunikationsunternehmen, Verkehrsbetrieben sowie Firmen für Kabel-, Fahrleitungs- und Freileitungsbau tätig. Sie leisten teilweise Schicht-, Nacht- oder Wochenendarbeit. Auch außerplanmäßige Einsätze und Pikettdienste sind möglich und erfordern eine hohe Flexibilität. Dank diverser Weiterbildungsangebote bestehen für Netzelektriker/innen gute Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten.

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