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Gehalt Ozeanograf/-in

Ozeanografen und Ozeanografinnen beschäftigen sich – wie der Name sagt – mit Meeren und Ozeanen. Sie analysieren ihr Wasser auf Temperatur, Salzgehalt und Ähnlichem oder untersuchen die Gezeiten, um eine ganze Reihe an Modellen und Vorhersagen zu erstellen, zum Beispiel zu Strömungen, Stürmen oder auch zum Klimawandel und der Artenvielfalt. Die benötigten Messdaten werden von Forschungsschiffen aus gesammelt oder durch spezielle Satelliten gemessen. Basierend auf diesen Daten entwickeln Ozeanografen und Ozeanografinnen in Laborexperimenten und durch Simulationen von Meeresbewegungen z.B. Modelle für die Vorhersage von Sturmfluten bzw. den Seegang. Diese Daten benötigen beispielsweise Fischer, Ölfirmen oder auch der Katastrophenschutz.

Wie ist das Gehalt als Ozeanograf/-in in Deutschland? 

Das Gehalt liegt Deutschlandweit durchschnittlich zwischen 3.500-,€ und 6.000-,€ Brutto pro Monat bei einer 40 Arbeitsstunden-Woche und variiert abhängig von Berufserfahrung, Ausbildungsgrad, Betriebsgröße und Bundesland. Am besten bezahlt werden Ozeanograf/-innen in Hamburg, Hessen und Barden-Württemberg und am wenigsten Gehalt bekommt dieses Berufsfeld in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.

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Der Weg zum/-r Ozeanograf/-in: Die Ausbildung

Voraussetzung für eine Tätigkeit als Ozeanograf/-in ist ein Studium im Bereich der Geophysik oder vergleichbaren Studiengängen, insbesondere für eigenständige Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung sowie für Führungspositionen ist aber auch oft eine Promotion erforderlich. Generell gilt hier wie in vielen Forschungsbereichen; je höher das Studium und je höher die Spezialisierung, desto besser sind die Berufs- und Aufstiegschancen.

Während des Studiums erwirbt man Kompetenzen in den Bereichen wissenschaftliches Arbeiten, Meeresgeologie, Messtechnik, Physik und Kartografie.

Benötigte Kenntnisse und Fähigkeiten

Auch wenn nicht jeder Ozeanograf und jede Ozeanografin an Universitäten arbeitet, hat der Job doch immer etwas mit Forschung zu tun – Neugier und Tatendrang sind also gute Voraussetzungen. Für die Arbeit auf einem Forschungsschiff ist zudem nicht jeder geeignet. Man sollte robust und vor allem seetauglich sein und gerne draußen arbeiten, auch wenn es nass und kalt ist. Weitere vorteilhafte Eigenschaften sind Interesse am Meer als Lebensraum, an Physik und generell an wissenschaftlich-forschendem Arbeiten. Hierfür sind auch eine selbstständige und sorgfältige Arbeitsweise sowie Leistungs- und Einsatzbereitschaft erforderlich. Zu guter Letzt schaden auch Geduld und Durchhaltevermögen nicht – denn nicht jedes Experiment und jede Messung funktionieren auf Anhieb, oft muss lange und oft probiert werden.

Arbeitsumfeld

Ozeanografen/-innen können in vielen Bereichen tätig sein, ob in der Forschung und auch Lehre an einer Universität, im Umwelt- und Katastrophenschutz oder der Fischereibranche. Zum Alltag gehören das Vorbereiten und Durchführen von Messungen, Experimenten und Simulationen, egal ob in Büro und Labor oder in der Feldmessung, also an Küsten oder auf einem Forschungsschiff. Da sie oft Vorhersagen über Sturmfluten und Seegang machen, haben sie eine große Verantwortung für viele Menschen und Sachwerte. Vorausgesetzt sie arbeiten nicht an einer Hochschule, haben sie zudem oft unregelmäßige Arbeitszeiten und sind oft weg von zu Hause.

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