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Gehalt Pädagoge/-in

Der Begriff „Pädagoge“ beschreibt eine Person, die sich mithilfe von Theorien der Pädagogik erzieherisches Handeln in der Theorie oder Praxis beschäftigt. Die Richtungen, für die ein Pädagoge sich spezialisieren kann, sind breit gefächert: Pädagogische Fachkräfte findet man besonders in der Sozialpädagogik, Schulpädagogik, Heil- und Förderpädagogik sowie Sozialarbeit.  Typische Arbeitsplätze eines Pädagogen sind Kindergärten, Universitäten, Therapiezentren, Schulen oder Jugendzentren. Der Arbeitsalltag eines Pädagogen ist also nicht fixierbar und je nach Beruf anders aufgebaut.

Wie ist das Gehalt als Pädagoge/-in in Deutschland? 

Das Gehalt liegt Deutschlandweit durchschnittlich zwischen 2.600-,€ und 3.500-,€ Brutto pro Monat bei einer 40 Arbeitsstunden-Woche und variiert abhängig von Berufserfahrung, Ausbildungsgrad, Betriebsgröße und Bundesland. Am besten bezahlt werden Pädagogen/-innen in Hamburg, Hessen und Barden-Württemberg und am wenigsten Gehalt bekommt dieses Berufsfeld in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.

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Der Weg zum/-r Pädagoge/-in: Die Ausbildung

Man kann sich über eine akademische- oder nicht akademische Ausbildung für einen pädagogischen Beruf ausbilden lassen. Wenn man sich für eine akademische Ausbildung entscheidet, kann man sich für einen Studiengang mit pädagogischem Schwerpunkt festlegen und an einer Universität, Hochschule oder Fachhochschule einschreiben lassen. Die Studienfächer, zwischen denen man wählen können, sind vielseitig und bereiten einem auf verschiedene Bereiche der Pädagogik vor. Die Abschlussbezeichnung des Studiums lautet „Bachelor of Arts“ oder „Master of Arts“. Die Regelstudienzeit eines pädagogischen Studiengangs beträgt sechs Semester, mit einem anschließenden Master kommen zwei weitere Semester dazu. Der Großteil des Studiums ist hierbei theoretisch ausgerichtet, wird in der Regel aber durch einen praktischen Teil in Form von Praktika erweitert, um Ihnen einen Einblick in den Berufsalltag eines Pädagogen zu geben.

Man kann aber auch in Form einer pädagogischen Ausbildung an einer Fach- oder Berufsschule eine nicht- akademische Ausbildung absolvieren. Die Ausbildungszeit, die auf verschiedene Schwerpunkte vorbereitet, dauert zwischen zwei und fünf Jahren. Entscheidend für die Ausbildungsdauer ist der pädagogische Beruf, den man mithilfe dieser Ausbildung anstreben möchten.

Benötigte Kenntnisse und Fähigkeiten

Neben diesen Fachkenntnissen braucht man ein hohes Maß an Belastbarkeit und die Fähigkeit, mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu kommunizieren und ihnen auch komplizierte Lerninhalte zu vermitteln.

Arbeitsumfeld

Meist arbeiten Pädagogen in Schulen, Universitäten etc. Durch die Vielschichtigkeit dieses Berufes, ist der Alltag nie gleich. Grundsätzlich aber untersuchen Sie als Pädagoge menschliches Verhalten und wenden eine spezielle Methodik an, um dieses Verhalten zu analysieren und gegebenenfalls in eine bestimmte Richtung zu lenken. Mit wem Sie sich auf welche Weise letzten Endes beschäftigen, hängt von der Richtung ab, in der Sie sich spezialisiert haben: Als Schulpädagoge werden Sie mit Kindern arbeiten, dies jedoch in Gruppen und nicht fokussiert auf ein einzelnes Kind, wie es bei einem Kinderpsychologen der Fall wäre. In der Heilpädagogik beschäftigen Sie sich mit Menschen, die eine Verhaltensauffälligkeit oder auch Verhaltensstörung vorweist oder auch durch psychische oder körperliche Beeinträchtigungen Ihre Hilfe benötigt. Dies können Menschen jeden Alters sein, auch hier kommt es wieder darauf an, in welche Richtung Sie gehen (Therapiezentrum, heilpädagogische Praxen, Krankenhäuser, Pflegeheime u.v.m.). Sozialpädagogen stehen Personen und Personengruppen unterstützend bei der Erlernung von Eigenverantwortung und Selbstständigkeit in bestimmten Lebenslagen zur Seite.

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