Gehalt Psychologe/-in

Psychologen und Psychologinnen befassen sich mit dem psychologischen Befinden von Menschen. In der klinischen Psychologie behandeln sie seelische Störungen wie Depressionen, Essstörungen oder Psychosen, betreuen Schmerz- und Palliativpatienten. Sie sind ebenso im Bereich der Jugend- und Familienhilfe tätig und helfen dort mit der Aufarbeitung von  Konflikten des sozialen Zusammenlebens. In der Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie analysieren Psychologen und Psychologinnen Ursachen und Auswirkungen der Arbeitsplatzgestaltung, unterstützen bei der Optimierung von Rahmenbedingungen und  helfen einzelnen Personen bei deren beruflicher Entwicklung und Entscheidungsfindung. In der Forschung unterstützen sie Mediziner bei der Erforschung von psychosomatischen Erkrankungen sowie arbeiten neue Therapiemöglichkeiten in Zusammenarbeit mit psychiatrischen Fachärzten aus. Ebenso unterstützen sie in der Forschung bei der Analyse von psychologischen Auswirkungen bei Testung von neuen Medikamenten und Behandlungsmethoden, protokollieren die Befunde und werten diese aus.

Wie ist das Gehalt als Psychologe/-in in Deutschland? 

Das Gehalt liegt Deutschlandweit durchschnittlich zwischen 3.200-,€ und 4.400-,€ Brutto pro Monat bei einer 40 Arbeitsstunden-Woche und variiert abhängig von Berufserfahrung, Ausbildungsgrad, Betriebsgröße und Bundesland. Am besten bezahlt werden Psychologen/-innen in Hamburg, Hessen und Barden-Württemberg und am wenigsten Gehalt bekommt dieses Berufsfeld in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.

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Der Weg zum/-r Psychologe/-in: Die Ausbildung

Für eine Anstellung als Psychologe oder Psychologin wird ein abgeschlossenes grundständiges Studium der Psychologie vorausgesetzt. Um dieses Abzuschließen ist eine Hochschulreife vorausgesetzt. Aufgabenstellungen oder Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung erfordern meist ein Masterstudium, ggf. auch die Promotion oder Habilitation im Bereich Psychologie und/ oder Psychiatrie. Während des Studiums erwirbt der angehende Psychologe/ die angehende Psychologin ein Grundwissen in Differentieller- und Persönlichkeitspsychologie, sowie der Entwicklungspsychologie und der psychologischen Diagnostik. Ebenso werden verschiedene Therapiemöglichkeiten wie Gruppentherapie und Kinder- und Jugendtherapie unterrichtet.

Weiterbildung

Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Studium kann der Psychologe/ die Psychologin ein Weiterbildungsstudium als Psychosoziale/-r Begleiter/-in abschließen, sowie eine Spezialisierung für den Bereich Sozialtherapie,Psychoanalytik oder Kriminologie erwerben. Ebenso ist es möglich eine Professur abzulegen, sodass eine Anstellung an einer Universität gefunden werden kann.

Benötigte Kenntnisse und Fähigkeiten

Gerade bei der Arbeit mit Patienten die mit psychologischen Herausforderungen zu kämpfen haben ist ein hohes Maß an Fokus und Empathie gefragt. Ebenso ist es wichtig komplexe Zusammenhänge schnell zu erfassen und auf diese flexibel zu reagieren. Eine schnelle Auffassungsgabe sowie die selbständige Koordinierung von Lösungsansätzen ist ausschlaggebend. 

Arbeitsumfeld

Psychologen und Psychologinnen finden Beschäftigung zum großen Teil in Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken, in psychologischen Praxen, in Kinder- und Erziehungsheimen, sowie in sozialen Beratungsstellen, bei ambulanten sozialen Diensten und in der psychologischen Forschung und Lehre an Universitätskliniken. 

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