Gehalt Radiologe/-in

Die Radiologie ist ein ärztlicher Fachbereich und umfasst sich im Wesentlichen mit der Erkennung von Krankheiten mittels bildgebenden Verfahrens. Zu den bildgebenden Verfahren zählen das Röntgen, die Computertomografie (CT), die Kernspintomografie (MRT), die Ultraschalluntersuchung und weitere Untersuchungsmethoden. Neben der Diagnostik werden auch radiologische Therapieverfahren eingesetzt wie beispielsweise die Strahlenbehandlung und -therapie. Ein Radiologe untersucht Patienten, die ihm auf Anforderungen von anderen Ärzten wie Hausärzten, Orthopäden oder Fachärzten für Innere Medizin überwiesen wurden. Er kann sich keine Patienten selbst zuweisen. Zu seinen Aufgaben zählt es vorwiegend, mittels technischer Geräte und bildgebenden Verfahren die Patienten zu untersuchen. Durch den Einsatz von modernen Technologien wie MRT- oder Röntgengeräten wird das Innere von Patienten durchleuchtet und untersucht, um Krankheiten frühzeitig zu erkennen. Mittels dieser Hochleistungsdiagnostik und modernen bildgebenden Verfahren kann der Patient dabei untersucht werden, ohne eine Operation nur für den Zweck der Diagnose an einem Patienten durchzuführen.

Eine der Hauptaufgaben des Radiologen ist also die Diagnose. Mittels seiner Diagnosemöglichkeiten ist der Radiologe ein objektiver Berater des behandelnden Arztes. Mit seiner Diagnose muss er andere Ärzte unterstützen, um die richtigen Entscheidungen zu treffen bezüglich der eingesetzten Therapie zur Behandlung des Patienten.

Wie ist das Gehalt als Radiologe/-in in Deutschland? 

Das Gehalt liegt Deutschlandweit durchschnittlich zwischen 7.300-,€ und 11.700-,€ Brutto pro Monat bei einer 40 Arbeitsstunden-Woche und variiert abhängig von Berufserfahrung, Ausbildungsgrad, Betriebsgröße und Bundesland. Am besten bezahlt werden Radiologen/-innen in Hamburg, Hessen und Barden-Württemberg und am wenigsten Gehalt bekommt dieses Berufsfeld in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.

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Der Weg zum/-r Radiologe/-in: Die Ausbildung

Wer einmal als Radiologe arbeiten will, hat einen langen Weg vor sich. Er führt zunächst über das Absolvieren eines allgemeinen Medizinstudiums. 12 Semester lang werden angehende Mediziner dann in Vorlesungen, Seminaren und Kursen auf ihren Beruf vorbereitet. In den ersten vier Semestern büffeln sie Chemie, Biologie, Physik, Biochemie und Physiologie. Danach endet der vorklinische Teil des Medizinstudiums mit einer Prüfung. Es folgt der klinische Teil. Im Fokus stehen nun die Diagnose und das Behandeln von Krankheiten. Die Semester elf und zwölf sind der Praxis gewidmet. Das sogenannte Praktische Jahr absolvieren Jobanwärter im Krankenhaus in den Bereichen Innere Medizin, Chirurgie und einem selbst gewählten Gebiet. Weiter geht es mit der Weiterbildung zum Facharzt der Radiologie, die fünf Jahre in Anspruch nimmt. In dieser Zeit sind Radiologen zum Beispiel als Assistenzarzt in einem Krankenhaus beschäftigt.

Benötigte Kenntnisse und Fähigkeiten

Möchte man den Radiologen Beruf ausführen, sollte man von der Erstellung von Diagnosen mithilfe von Bildmaterial schon im Studium fasziniert sein. Denn ob mit digitalen Röntgenaufnahmen, Computertomografien oder Magnetresonanztomografie – man blickt in den menschlichen Körper ohne dafür ein Skalpell in die Hand nehmen zu müssen. Besonders wichtig ist daher sein räumliches Vorstellungsvermögen und Bildgedächtnis.

Arbeitsumfeld

Der Arbeitsalltag als Radiologe dreht sich um die Durchführung und Auswertung von bildgebenden Verfahren wie Röntgen, CT oder MRT. Dabei sollte bewusst sein, dass man einen Großteil seines Arbeitstages im Dunkeln verbringt, da dies die Auswertung der Bilder erheblich erleichtert. Im Gegensatz zu vielen anderen Fachärzten, hat man daher vergleichsweise wenig Patientenkontakt, dafür aber umso mehr zu seinen Kollegen, so wird man jede deiner Auswertungen ausführlich mit dem behandelnden Arzt besprechen. Ein besonderer Pluspunkt ist das enorme Spektrum an den Krankheitsbildern, mit denen man es zu tun bekommt. Abwechslung ist daher vorprogrammiert.

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