Gehalt Rechtsanwalt/ Rechtsanwältin

Als Rechtsanwalt/ Rechtsanwältin besteht die Hauptaufgabe in der Beratung von Mandanten bzw. Klienten zu allen rechtlichen Belangen. Teilbereiche sind zum Beispiel Sozialrecht, Familienrecht, Arbeitsrecht und Strafrecht. Rechtsanwälte nehmen auch beratende Tätigkeiten für Unternehmen, öffentliche Verwaltungen und Industrien wahr. 

Wie ist das Gehalt als Rechtsanwalt/ Rechtsanwältin in Deutschland? 

Das Gehalt liegt Deutschlandweit durchschnittlich zwischen 4.200-,€ und 6.600-,€ Brutto pro Monat bei einer 40 Arbeitsstunden-Woche und variiert abhängig von Berufserfahrung, Ausbildungsgrad, Betriebsgröße und Bundesland. Am besten bezahlt werden Rechtsanwalt/ Rechtsanwältin Hamburg, Hessen und Barden-Württemberg und am wenigsten Gehalt bekommt dieses Berufsfeld in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.

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Der Weg zum/-r Rechtsanwalt/ Rechtsanwältin: Die Ausbildung

Da ein Studium an einer Universität Grundvoraussetzung für die Aufnahme der Tätigkeit als Rechtsanwalt/ Rechtsanwältin ist, ist ein Abitur bzw. eine Fachhochschulreife Voraussetzung. Das Bachelorstudium und der je nachdem der Abschluss des ersten Staatsexamens dauert je nach Leistung drei bis vier Jahre. Anschließend kann der Master of Law bzw. das zweite Staatsexamen nach weiteren zwei Jahren erworben werden. Innerhalb des zweiten Staatsexamens absolviert man ein Referendariat in einer Praxis oder einer juristischen Einrichtung. Nach Bestehen des zweiten Staatsexamens ist eine Zulassung bei der Rechtsanwaltskammer zu beantragen. Wird diese erteilt, darf als Rechtsanwalt/ Rechtsanwältin praktiziert werden.

Weiterbildung

Rechtsanwälte/ Rechtsanwältinnen sind verpflichtet sich jährlich zu erfolgten rechtlichen Änderungen weiterzubilden. Ebenso kann sich auf ein spezielles juristisches Thema spezialisiert werden. Um in der öffentlichen Verwaltung tätig zu sein ist eine Weiterbildung für Verwaltungsrecht erforderlich, diese Spezialisierung kann während des Masterstudiums erworben werden.

Ebenso kann ein Rechtsanwalt/ eine Rechtsanwältin als Professor einer lehrenden Tätigkeit an einer Universität nachgehen. Hierfür benötigt man in der Regel eine Habilitation. Die Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft, im Bereich der Forschung und in der öffentlichen Verwaltung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen, wie zum Beispiel Richter, Rechtsamtsleiter einer Verwaltung bzw. Kommune oder in der Politik.

Benötigte Kenntnisse und Fähigkeiten

Innerhalb des Studiums werden basisches Wissen zu allen Rechtsbereichen vermittelt, sowie juristische Methodik, Analytik und Rhetorik. Charakterlich sollten Bewerber vor allem Kontaktbereitschaft zeigen, sowie Konfliktfähigkeit, Beherrschtheit / Selbstkontrolle aufweisen.
Selbstsicherheit sind in gerichtlichen Verhandlungen ebenso wichtig, wie Einfühlungsvermögen gegenüber Mandanten, Kunden- und Serviceorientierung, Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsvermögen. Es ist auch sehr wichtig das komplexe Sachverhalte unter juristischen Gesichtspunkten nachvollzogen werden können. Flexible Handlungsfähigkeit und Spontanität sind auch sehr wichtig um auf geänderte Variablen der Sachverhalte zu reagieren.

Arbeitsumfeld

Rechtsanwälte/ Rechtsanwältinnen arbeiten vordergründig in Rechtsanwaltskanzleien, an Gerichten, für wirtschaftliche Unternehmen jeder Art und in der öffentlichen Verwaltung (Rechtsamt, rechtliche Vertretung der Verwaltung etc.).

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