Gehalt Reifenmonteur/-in

Ein/e Reifenmonteur/-in kümmert sich während seiner Arbeitszeit um die professionellen Montage und Reparatur von Reifen an Automobilen, Lastkraftwagen, Bussen und anderen Fahrzeugen. Auch Reifenservice und -wechsel stehen auf dem Programm. Zudem gehört der Verkauf von LKW- und PKW-Reifen, Reifen für Motorräder und andere Nutzfahrzeuge zum Aufgabenbereich. In einer Autowerkstatt führt er oder sie zudem Arbeiten wie zum Beispiel Reifenprüfung und -messung (Auswuchtung, Reifendruck, Achseinstellung und Achsvermessung) durch, auch mit Hilfe elektronischer Geräte.

Ein guter Reifenmonteur oder eine gute Reifenmonteurin kann außerdem seinen bzw. ihren Kunden eine optimale Beratung bieten, ihm die Vor- und Nachteile bestimmter Reifenlösungen erklären und ihm dazu auch noch anderes Zubehör wie Felgen, Schneeketten etc. Verkaufen.

Wie ist das Gehalt als Reifenmonteur/-in in Deutschland? 

Das Gehalt liegt Deutschlandweit durchschnittlich zwischen 2.000-,€ und 3.200-,€ Brutto pro Monat bei einer 40 Arbeitsstunden-Woche und variiert abhängig von Berufserfahrung, Ausbildungsgrad, Betriebsgröße und Bundesland. Am besten bezahlt werden Reifenmonteur/-innen in Hamburg, Hessen und Barden-Württemberg und am wenigsten Gehalt bekommt dieses Berufsfeld in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.

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Der Weg zum/-r Reifenmonteur/-in: Die Ausbildung

Wer Reifenmonteur/-in werden will, dem stehen verschiedene Ausbildungen offen. Ob Kfz-Mechaniker/-in, Mechaniker/-in für Reifen- und Vulkanisationstechnik oder eben Reifenmonteur/-in, all das kann in den Beruf führen. Bei allen Möglichkeiten handelt es sich um klassische Ausbildungsberufe, formal ohne Zugangsvoraussetzung. Länge und Inhalte hängen natürlich davon ab, welche man wählt.

In größerem oder kleinerem Umfang kommen aber die folgenden Themen fast immer vor: Reifen- und Fahrwerktechnik, also der fachgerechte Umgang mit Fahrwerken und Rädern, Vulkanisation von Gummi sowie der die richtige Bedienung von Hebebühnen, Kontrollsystemen und Diagnosegeräten.

Benötigte Kenntnisse und Fähigkeiten

Der Beruf ist ein klassischer Handwerksjob. Dementsprechend erfordert er vor allem handwerkliches Können, sorgfältiges und präzises Arbeiten und körperliche Kraft und Belastbarkeit. Aber auch Zuverlässigkeit und Selbstständigkeit sowie team- und lösungsorientiertes Arbeiten gehören dazu. Da man mit Kunden zu tun hat und diese auch bestmöglich beraten sollte stehen Freundlichkeit und Serviceorientierung ebenfalls weit vorne auf der Liste. Speziell in diesem Beruf ist zudem ein Führerschein der Klasse B vorteilhaft, denn oft muss man Probefahrten machen, und das ist ohne Führerschein logischerweise schwer möglich.

Arbeitsumfeld

Ein/e Reifenmonteur/-in verbringt einen Großteil seiner Arbeitszeit in Werkstätten von Autohändlern oder Reifencentern. Dort ist es in der Regel dreckig und laut, Körpereinsatz ist gefragt und oft arbeitet man zudem in unbequemen Körperhaltungen wie z.B. über Kopf oder gebückt. Nichtsdestotrotz hat man eine verantwortungsvolle Stelle inne – denn schließlich ist man für die Verkehrssicherheit der Autos verantwortlich, an denen man arbeitet – und das das ganze Jahr. Denn nicht bloß zum Wechseln von Winter- und Sommerreifen ist die Arbeit eines Reifenmonteurs gefragt. Betreut er beispielsweise die Fahrzeugflotte eines großen Unternehmens, dann ist das ganze Jahr etwas los.

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