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Gehalt Rohrleitungsbauer/-in

Die Herstellung, Wartung und Reparatur von Rohrleitungssystem sind die Aufgaben von Rohrleitungsbauer*innen. Diese werden für Gas, Öl, Wasser und auch Fernwärme verwendet. Zur Vorarbeit zählt die Schachtlegung um anschließend die Rohre und zugehörigen Abzweigungsstücke, Biegungen und spezielle Teilstücke die zu einem Netz zu verbinden, um zum Beispiel die Grundversorgung eines Hauses zu gewährleisten.

Wie ist das Gehalt als Rohrleitungsbauer/-in in Deutschland? 

Das Gehalt liegt Deutschlandweit durchschnittlich zwischen 2.600-,€ und 3.500-,€ Brutto pro Monat bei einer 40 Arbeitsstunden-Woche und variiert abhängig von Berufserfahrung, Ausbildungsgrad, Betriebsgröße und Bundesland. Am besten bezahlt werden Rohrleitungsbauer/-innen in Hamburg, Hessen und Barden-Württemberg und am wenigsten Gehalt bekommt dieses Berufsfeld in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.

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Der Weg zum/-r Rohrleitungsbauer/-in: Die Ausbildung

Rechtlich ist keine spezielle schulische Vorbildung gefordert. Somit sind ein Hauptschulabschluss bzw. Realschulabschluss ausreichend. Die Ausbildung als Rohrleitungsbauer*in dauert drei Jahre und wird in einem Ausbildungsbetrieb sowie einer Berufsschule abgeschlossen. Während der Ausbildung werden Grundkenntnisse in Vermessung, Rohrsanierung und Qualitätsprüfungen vermittelt, sowie Mathematik (Flächen- und Raumberechnung) und Physik (Anwendung von Messgeräten). Auch die Handhabe von Werkzeugen wird erlernt, sowie der Betrieb von Baugeräten und deren Wartung. 

Weiterbildung

Um in Führungspositionen zu gelangen, ist es möglich nach der abgeschlossenen Ausbildung eine Meisterweiterbildung als zum Beispiel Werkpolier/in im Tiefbau und anschließend darauf aufbauend die Prüfung als Polier/in im Bereich Tiefbau abzulegen.
Auch ein Abschluss als Netzmeister/in oder eine Weiterbildung z.B. als Techniker/in der Fachrichtung Bautechnik mit dem Schwerpunkt Tiefbau ist möglich.
Ebenso kann ein Studium im Bereich Bauingenieurwesen, Tiefbau oder Bautechnik abgeschlossen werden. Hierzu ist es jedoch Voraussetzung, dass eine Hochschulreife vorliegt. Manche Bundesländer bietet jedoch auch die Möglichkeit eines Studiums an ohne Hochschulreife. Dies setzt meistens einen Abschluss als Techniker*in voraus, sowie das Bestehen einer Aufnahmeprüfung, um sich für einen fachspezifischen Studiengang zu qualifizieren.

Benötigte Kenntnisse und Fähigkeiten

Gefordert werden häufig Fähigkeiten wie handwerkliches Geschick, sowie Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein. Ein mathematisches Verständnis und Grundkenntnisse in Physik sowie ein technisches Verständnis sind ebenso oft gefordert. Wetterfestigkeit und Belastbarkeit sind ebenso oft geforderte Stärken, sowie Kommunikationsfähigkeit. 

Arbeitsumfeld

Rohrleitungsbauer*innen arbeiten zum großen Teil auf Baustellen im Freien. Da gegebenenfalls auch besondere Rohrstücke zum Teil selbst gefertigt werden müssen kann es auch vorkommen, dass sie in Werkstätten tätig sind. Anstellung finden sie bei Tiefbauunternehmen sowie Betrieben für Energie- und Wasserversorgung. Jedoch werden auch hin und wieder Rohrleitungsbauer*innen für Betriebe gesucht die sich auf die Verlegung von Telekommunikationstechnik spezialisiert haben.

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