Gehalt Spielplatzprüfer/-in

Spielplatzprüfer kümmern sich hauptsächlich darum, dass Spielgeräte für Kinder sicher an Spielplätzen angebracht sind und sich kein Kind verletzen kann. Des Weiteren muss das Spielzeug natürlich an sich auch sicher sein und beispielsweise keine scharfen Kanten besitzen. Ein Spielplatzprüfer sichert den Spaß der Kinder auf dem Spielplatz.
Eine Ausbildung zum Spielplatzprüfer lässt sich bei verschiedenen Akademien mit genügend Berufserfahrung durchführen. 

Wie ist das Gehalt als Spielplatzprüfer/-in in Deutschland?

Das Gehalt liegt Deutschlandweit durchschnittlich zwischen 2.300-,€ und 3.200-,€ Brutto pro Monat bei einer 40 Arbeitsstunden-Woche und variiert abhängig von Berufserfahrung, Ausbildungsgrad, Betriebsgröße und Bundesland. Am besten bezahlt werden Spielplatzprüfer/-innen in Hamburg, Hessen und Barden-Württemberg und am wenigsten Gehalt bekommt dieses Berufsfeld in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg. 

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Der Weg zum/-r Spielplatzprüfer/-in: Die Ausbildung

Ein Anbieter der Weiterbildung zum Spielplatzprüfer ist die TÜV SÜD Akademie. Hier lässt sich eine Ausbildung zum / zur qualifizierten Spielplatzprüfer/-in nach DIN 79161-1 und -2 absolvieren.

Die Ausbildung bei TÜV dauert in der Regel lediglich fünf Tage und wird im Gruppen durchgeführt. Wegen der andauernden Coronavirus-Pandemie ist es zudem möglich, dass nur ein virtuelles Klassenzimmer angeboten werden kann, was die Ausbildung aber keineswegs beeinträchtigt. Die Einteilung in die verschiedenen DIN-Bereiche sind daher wichtig, da die Spielplatzprüfer oft große Unterschiede hinsichtlich der Qualifikationen aufweisen, aber die Arbeit auf Spielplätzen richtig absolviert werden muss. Die Sicherheit der Kinder muss gewährleistet werden. 

Die Ausbildung zum Spielplatzprüfer bei TÜV kostet ungefähr 1840€, worin Lernmittel und die Prüfungsgebühr (130€) schon inklusive und mit einberechnet sind. 

Inhalte der Ausbildung sind rechtliche Grundlagen, Gefährdungs-Beurteilungen, Organisation und Wartung, Inhalte der DIN EN 1176, Aufbau von Prüfberichten, sowie praktische Übungen auf Spielplätzen.  Der Trainer, also Ausbildner, ist nach DIN 79161-1 und 2 anerkannt. 
Die Ausbildung absolviert man mit einem geprüften Zertifikat, welches eine Gültigkeit von drei Jahren besitzt. Des Weiteren erhält der Auszubildende am Ende drei Weiterbildungspunkte bei dem Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit e.V.

Manchmal werden auch Auffrischungskurse angeboten, welche nur eine Dauer von einem Tag besitzen. Diese Kurse sind dann viel günstiger und kosten nur um die 350€ im Schnitt. 

Benötigte Kenntnisse und Fähigkeiten

Um an der Ausbildung zum Spielplatzprüfer teilnehmen zu können, muss man eine dazu befugt sein, an Spielplätzen jährliche Untersuchungen durchzuführen. Außerdem richtet sich die Ausbildung an Personen, welche für Wohnungsbaugesellschaften, Kindergärten, Schulen, oder Heimen tätig sind. 

Wer die Ausbildung beginnen möchte, muss eine dreijährige Erfahrung für Spielplatzgeräte vorweisen können. Außerdem muss man sein Berufsleben mit Spielzeugen verbringen, als zum Beispiel in der Planung, Wartung, Installation, oder ähnlichem. 

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