Gehalt Stadt- und Regionalplaner/-in

Die Bevölkerung auf unserem Planeten wächst stetig – und mit ihr wachsen Städte und Gemeinden. Neue Gebiete werden erschlossen, Häuser gebaut, Gewerbeflächen entwickelt und alles mit Straßen verbunden. Damit das alles nicht völlig wild verläuft, gibt es sogenannte Stadt- und Regionalplaner. Sie begutachten die zur Verfügung stehenden Flächen und ermitteln, wonach gerade Bedarf herrscht. Aus diesen Daten erstellen sie Bebauungspläne, mit dem Ziel, die Stadtentwicklung intelligent voranzutreiben. Dabei beachten sie natürlich auch geltende Vorschriften beim Umwelt- oder Denkmalschutz und ziehen Experten aus dem Bauwesen oder der Verkehrsplanung hinzu. Als Projektleiter sind sie auch für die Kalkulation und Einhaltung des Budgets verantwortlich. Außerdem informieren sie bei öffentlichkeitswirksamen Projekten die Bürgerschaft und Politik auf Informationsveranstaltungen.

Wie ist das Gehalt als Stadt- und Regionalplaner/-in in Deutschland? 

Das Gehalt liegt Deutschlandweit durchschnittlich zwischen 3.700-,€ und 5.700-,€ Brutto pro Monat bei einer 40 Arbeitsstunden-Woche und variiert abhängig von Berufserfahrung, Ausbildungsgrad, Betriebsgröße und Bundesland. Am besten bezahlt werden Stadt- und Regionalplaner/-innen in Hamburg, Hessen und Barden-Württemberg und am wenigsten Gehalt bekommt dieses Berufsfeld in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.

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Der Weg zum/-r Stadt- und Regionalplaner/-in: Die Ausbildung

Stadtplaner ist kein Beruf, den man mittels einer Ausbildung oder eines speziellen Studiums direkt erlangen kann. Viel mehr gelangt man auf Umwegen über ein allgemeines Architektur- oder Geographiestudium in den Beruf. An manchen Hochschulen gibt es diese Studiengänge mit dem Schwerpunkt Stadtplanung, dieser Zusatz ist aber kein Muss. Eine weitere Voraussetzung ist, dass man in die Architektenliste der Landesarchitektenkammer eingetragen ist; die Aufnahmekriterien hierfür sind allerdings je nach Bundesland verschieden. Voraussetzung für das Studium ist natürlich ein (Fach)Abitur.

Benötigte Kenntnisse und Fähigkeiten

Stadtplaner sollten aufgrund ihrer Planungstätigkeit sowohl über rechnerische/analytische, als auch über wirtschaftliche Kompetenzen verfügen. Um ganze Gebiete zu designen ist außerdem räumliches Vorstellungsvermögen extrem hilfreich. Abgesehen von der eigentlichen Planungsaufgabe steht auch der Kontakt mit Auftraggebern auf dem Programm. Hierfür sollte man seine Ergebnisse sehr gut präsentieren können, Probleme zielführend kommunizieren und in Sachen Budgetverhandlung durchsetzungsstark auftreten. Wer sich eher auf Regional- als auf Stadtplanung konzentriert, sollte darüber hinaus gerne viel reisen.

Arbeitsumfeld

Stadt- und Regionalplaner sind in Planungsbüros oder in seltenen Fällen direkt bei Kommunen angestellt. Ihr Arbeitsplatz ist ein Büro, wo sie einen Großteil ihrer Zeit mit Analysen und Planungen verbringen oder Auftraggeber empfangen. Außerdem gehören die Besichtigung von Geländen und Auftritte bei Info-Veranstaltungen zu ihrem Job. Erfahrene Stadtplaner können ein eigenes Büro gründen oder übernehmen und so Führungsposten einnehmen. 

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