Gehalt Vermessungstechniker/-in

Vermessungstechniker kommen – logischerweise – immer dann zum Einsatz, wenn es etwas zu vermessen gibt. Die Spanne reicht vom einfachen Ermitteln von Grundstücksgrenzen über die Geländevermessung bis hin zum Ausmessen von ganzen Städten, Bergen oder Landesgrenzen. Diese Messungen, die fast immer draußen stattfinden, sind aber nur ein Teil dieses abwechslungsreichen Berufes. Bevor es nämlich an die frische Luft geht, gilt es alte Messungen zu finden, zu analysieren und auf Basis dessen die Neuvermessung zu planen. Ist diese geschafft, werden die gewonnenen Daten zusammengetragen, ausgewertet und in entsprechende Karten und Datenbanken eingetragen. Vermessungstechniker sind also nicht nur präzise im Umgang mit Messinstrumenten, sondern können auch hervorragend recherchieren, zeichnen und analysieren.

Wie ist das Gehalt als Vermessungstechniker/-in in Deutschland? 

Das Gehalt liegt Deutschlandweit durchschnittlich zwischen 2.800-,€ und 4.300-,€ Brutto pro Monat bei einer 40 Arbeitsstunden-Woche und variiert abhängig von Berufserfahrung, Ausbildungsgrad, Betriebsgröße und Bundesland. Am besten bezahlt werden Vermessungstechniker/-innen in Hamburg, Hessen und Barden-Württemberg und am wenigsten Gehalt bekommt dieses Berufsfeld in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.

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Der Weg zum/-r Vermessungstechniker/-in: Die Ausbildung

Die Ausbildung zum Vermessungstechniker ist eine klassische, duale Ausbildung mit einer Dauer von 3 Jahren. Die Inhalte aus den Gebieten der Geographie, Kartographie, Messtechnik und Datenanalyse werden sowohl in der Berufsschule als auch im Ausbildungsbetrieb vermittelt. Eine Besonderheit ist, dass man die Ausbildung entweder als allgemeiner Vermessungstechniker machen, oder sich direkt auf die Bergvermessung spezialisieren kann. Die Inhalte sind dabei sehr ähnlich, die allgemeine Ausbildung bietet aber später bessere Berufsaussichten, wenn man denn nicht gerade in den Alpen wohnt. Da die Ausbildung durchaus anspruchsvoll ist, ist ein mittlerer Schulabschluss meist Voraussetzung für eine Ausbildungsstelle.

Benötigte Kenntnisse und Fähigkeiten

Mehr noch als in manch anderen Berufen ist beim Vermessen präzises, sorgfältiges Arbeiten gefragt. Dies sollte dir als angehendem Vermessungstechniker zudem auch bei schlechten Wetterbedingungen möglich sein. Wichtig ist außerdem die Fähigkeit im Team zu arbeiten, denn alleine hat noch selten jemand ein Gebiet vermessen. Des Weiteren schadet eine gewisse Technikaffinität nicht, denn schließlich wird hier mit hochmodernem Gerät gearbeitet, um hochpräzise Ergebnisse zu gewährleisten. Und natürlich solltest du gerne mit Zahlen arbeiten, räumliche Vorstellungskraft haben, talentiert in Mathe sein und Spaß beim technischen Zeichnen haben.

Arbeitsumfeld

Vermessungstechniker ist ein Job, der sich zur Hälfte draußen, und zur Hälfte im Büro abspielt. Arbeitgeber sind Vermessungsbüros oder größere Kommunen, die Arbeitszeiten sind sehr geregelt. Der Alltag ist gefüllt mit Vermessungsarbeiten im Team, Datenauswertung und auch Gesprächen mit den Auftraggebern. Wer Karriere machen möchte, der hat die Chance als erfahrener Vermessungstechniker ein eigenes Büro aufzumachen.

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