Gehalt Wirtschaftspsychologe/-in

Der Beruf eines Wirtschaftspsychologen ist für jeden interessant, der sich gleichzeitig für die Wirtschaft und die Psychologie des Menschen begeistern kann. Heutzutage sind Wirtschaftspsychologen in unserer Gesellschaft kaum noch wegzudenken. Meist nehmen sie in Unternehmen eine beratende Funktion ein und helfen bei Assessment-Centern, Einstellungsinterviews, Coaching, Zuweisungen von Arbeitsprozessen und Weiterbildung von Mitarbeitern und bei vielen anderen Dingen. Kurz gesagt, haben sie das ganze Unternehmen, sowie den Zusammenhang zwischen Gesellschaft und Einzelpersonen.

Wie ist das Gehalt als Wirtschaftspsychologe/-in in Deutschland? 

Das Gehalt liegt Deutschlandweit durchschnittlich zwischen 2.900-,€ und 4.000-,€ Brutto pro Monat bei einer 40 Arbeitsstunden-Woche und variiert abhängig von Berufserfahrung, Ausbildungsgrad, Betriebsgröße und Bundesland. Am besten bezahlt werden Wirtschaftspsychologen/-innen in Hamburg, Hessen und Barden-Württemberg und am wenigsten Gehalt bekommt dieses Berufsfeld in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg.

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Der Weg zum Wirtschaftspsychologe/-in: Die Ausbildung

Der Beruf eines Wirtschaftspsychologen ist nicht durch eine klassische, berufliche Ausbildung zu erlernen, sondern meist wird ein Studium vorausgesetzt. Die Dauer beträgt hier in der Mehrzahl der Hochschulen und Universitäten zwischen 6 und 7 Semester in Vollzeit. Es ist auch möglich, Wirtschaftspsychologe in Teilzeit zu studieren, mit einer Dauer von 7 bis 12 Semestern.
Je nach Hochschule kann es unterschiedlich sein, wie der Teil der Psychologie und der Teil der Wirtschaft gewertet wird. Meistens kann man aber mit den folgenden Studieninhalten rechnen: Rechnungswesen, Statistik, Marketing, Recht, Finanzierung und Investition, Grundlagen der Psychologie, Sozialpsychologie, Psychologische Diagnostik, Differentielle Psychologie und vieles mehr. Zudem kann man sich an den meisten Hochschulen im Verlaufe des Studiums Schwerpunkte setzen, bei denen man sich noch mehr für den wirtschaftlichen, oder psychologischen Teil entscheiden und somit spezialisieren kann. 

Benötigte Kenntnisse und Fähigkeiten

Um zum Studium zugelassen zu werden, wird das Abitur vorausgesetzt. Des Weiteren haben die meisten Hochschulen ein internes Zulassungsverfahren und einen Numerus Clausus, der die Anzahl der Studienanfänger begrenzt. Ein Numerus Clausus beschreibt die Endnote des Abiturs. An vielen Hochschulen liegt der NC sehr hoch, meistens zwischen einem Bereich von 1,4 und 1,6. Die Anzahl der Studienbewerber ist aber ebenfalls jedes Jahr sehr hoch, da der Studiengang sehr beliebt ist. Der NC kann von Semester zu Semester variieren.
Neben diesen Voraussetzungen sollte man aber auch noch diverse Soft Skills zum Studium mitbringen. So ist es von Vorteil, wenn man aufgeschlossen und kommunikativ ist und einen Teamgeist besitzt.

Arbeitsumfeld

Wirtschaftspsychologen finden nach ihrem Studium meist eine Stelle im Personalwesen eines Unternehmens, sowie im Bereich der Human Resources. Dieses Feld ist sehr weitläufig und sieht in jedem Unternehmen ein wenig anders aus. Wirtschaftspsychologen sind am Ende ihres Studiums und zu Beginn der Arbeitszeit Experten im Personalwesen und können hier betreffend alle möglichen Fragen beantworten. Sie stellen neue Mitarbeiter ein und kümmern sich auch um ihre Probleme. Eine typische Berufsbezeichnung ist zudem der des Personalreferenten. Diese kümmern sich neben den Personalabteilungen ebenfalls um die Lohnbuchhaltung der Firma und beraten die Geschäftsleitung in allen Fragen. 

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