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Gehalt Onkologe/-in

Die Onkologie befasst sich mit der Therapie, Prävention, Diagnostik und Nachsorge von bösartigen und gutartigen Tumorerkrankungen, sowie Krebserkrankungen. Auch geht es um Erkrankungen von Lymphknoten. Meist arbeiten Onkologen in Kliniken und können aus den verschiedensten Fachbereichen kommen.

Wie ist das Gehalt als Onkologe/-in in Deutschland? 

Das Gehalt liegt Deutschlandweit durchschnittlich zwischen 5.700-,€ und 9.100-,€ Brutto pro Monat bei einer 40 Arbeitsstunden-Woche und variiert abhängig von Berufserfahrung, Ausbildungsgrad, Betriebsgröße und Bundesland. Am besten bezahlt werden Onkologen/-innen in Hamburg, Hessen und Barden-Württemberg und am wenigsten Gehalt bekommt dieses Berufsfeld in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.

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Der Weg zum/-r Onkologe/-in: Die Ausbildung

Um Onkologe zu werden, wird ein Medizinstudium vorausgesetzt. Ein Medizinstudium dauert 12 Semester, also 6 Jahre und beinhaltet viele, schwierige Prüfungen, sowie praktische Arbeiten in Kliniken. Wenn man den Assistenzarzt, also den Arzt in Weiterbildung erfolgreich beendet hat, ist es einem möglich, eine Weiterbildung als Onkologe zu beginnen. Dieser befasst sich mit der Onkologie und der Hämatologie. Die Dauer der Ausbildung ist genauso lang, wie die meisten anderen Facharztausbildungen und dauert somit 72 Monate. Dies entspricht einem Zeitraum von erneuten 6 Jahren, die zusätzlich zum Medizinstudium hinzukommen. Es gibt Gesetze, die vorschreiben, wie die Ausbildung ablaufen wird. 36 Monate der Ausbildung müssen in der inneren Medizin und der Hämatologie, sowie der Onkologie abgelegt werden. Anschließend müssen 24 Monate in zwei anderen Facharztkompetenzen von dem Gebiet abgeleistet werden. Dazu kommen nochmals 6 Monate in der Notfallaufnahme und zusätzlich 6 Monate in der Intensivmedizin. Erst dann können Sie als Onkologe arbeiten. Inhalte der Ausbildung zum Onkologen sind folgende: Innere Medizin, Angiologische Basisbehandlungen, Kardiologische / Gastroenterologische / Geriatrische Basisbehandlungen, sowie diagnostische Verfahren in der Hämatologie und Onkologie und viele mehr. Die Weiterbildung zum Onkologen ist sehr anspruchsvoll, wie das Medizinstudium es generell ist. Die angehenden Ärzte haben meist das Wissen im Kopf, dass sie Menschen helfen wollen und dass es sich deshalb lohnt, das alles auf sich zu nehmen.

Benötigte Kenntnisse und Fähigkeiten

Um zum Medizinstudium zugelassen zu werden, wird das Abitur benötigt, sowie einen sehr guten Abiturschnitt. An den meisten Universitäten in Deutschland liegt der NC bei 1,0. In Niedersachsen und Schleswig-Holstein bekommt man auch einen Studienplatz mit einer 1,1. Neben dem NC gibt es auch hochschuleigene Verfahren. Außerdem bekommen viele Studenten einen Platz durch die Wartezeitquote. Wer beispielsweise einen Abschluss mit einer 2,6 gemacht hat, muss 7 Jahre auf das Medizinstudium warten. Viele Studenten nehmen diesen Preis jedoch an und warten so lange auf ihren Traumjob. An Privatuniversitäten ist es auch möglich, ein Medizinstudium abzulegen. Hier braucht man statt einer sehr guten Abiturnote einen sehr großen Geldbeutel. Die Kosten pro Semester belaufen sich auf 6.000€-11.500€. Im Ausland gibt es auch die Möglichkeit Medizin zu studieren, hier ist der NC niedriger.

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