Gehalt Wirtschaftsinformatiker/-in

Wirtschaftsinformatiker beschäftigen sich mit der Wirtschaft und verbinden diese mit der Informatik. Meist haben sie die Funktion, sich um Strukturen der IT zu kümmern, sowie darum, computergestützte Lösungen für das Unternehmen bereitzustellen. Mit der immer fortschreitender Digitalisierung wird auch der IT-Bereich in Unternehmen immer wichtiger und hier kommt der Wirtschaftsinformatiker ins Spiel. Er erkennt und optimiert wirtschaftliche Prozesse mithilfe der Computer und einem geeigneten System. Neben Unternehmen arbeiten Wirtschaftsinformatiker auch in öffentlichen Verwaltungen. 

Wie ist das Gehalt als Wirtschaftsinformatiker/-in in Deutschland? 

Das Gehalt liegt Deutschlandweit durchschnittlich zwischen 5.300-,€ und 7.400-,€ Brutto pro Monat bei einer 40 Arbeitsstunden-Woche und variiert abhängig von Berufserfahrung, Ausbildungsgrad, Betriebsgröße und Bundesland. Am besten bezahlt werden Wirtschaftsinformatiker/-innen in Hamburg, Hessen und Barden-Württemberg und am wenigsten Gehalt bekommt dieses Berufsfeld in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.

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Der Weg zum/-r Wirtschaftsinformatiker/-in: Die Ausbildung

Am besten führt man eine Ausbildung zum Wirtschaftsinformatiker in Form eines Studiums durch. Das Studium hat meist eine Dauer von 6 bis 9 Semester und wird an einer Hochschule, oder auch Fachhochschule absolviert.
Inhalte des Studiums sind wirtschaftswissenschaftliche Inhalte: Grundlagen der BWL, Grundlagen der VWL, Rechnungswesen, Recht, Mathematik, Marketing, Unternehmensführung, Human Resources und natürlich auch informationstechnische Inhalte. Zu diesen gehören folgende: Grundlagen der Informatik, Webtechnologien, Betriebssysteme, IT-Architektur, IT-Sicherheit, IT-Recht, Softwaretechnik, Qualitätssicherung und viele mehr. Während des Studienverlaufes wird es einem zudem möglich sein, gewisse Schwerpunkte zu wählen, mit denen man sich eher auf die Wirtschaft, oder die Informatik spezialisieren kann.
Das Studium wird mit einer Bachelorarbeit beendet. Nach dem Bachelor ist es möglich, noch einen Master abzuschließen, oder einen höherwertigen Abschluss zu erstreben. Das Masterangebot ist in Deutschland riesig. Hier kann man sich noch weiter auf den präferierten Bereich spezialisieren und sich zum Experten machen. 

Benötigte Kenntnisse und Fähigkeiten

Um zu dem Studium zugelassen zu werden, sollte man mindestens das Abitur besitzen. An den meisten Hochschulen und Universitäten gibt es zudem einen Numerus Clausus, welcher die Anzahl an Studienanfänger begrenzt. Dieser setzt sich aus der Abiturnote zusammen und beträgt an den meisten Hochschulen zwischen 1,6 und 3,1. An manchen Hochschulen ist der Studiengang sogar zulassungsfrei und oft bekommt man einen Studienplatz über Wartesemester.
Neben einer guten Abiturnote ist zudem ein solides Wissen in Mathematik, Informatik und Software von Vorteil, damit der Einstieg ins Studium leichter fällt. Wenn man hierbei ein großes Interesse mitbringt, hat man schon erreicht. Außerdem ist es von Vorteil, ein strukturiertes Denken und Organisationstalent zu besitzen und kommunikativ stark zu sein. 

Arbeitsumfeld

Branchen, in denen Wirtschaftsinformatiker nach ihrem Abschluss eine Stelle finden können sind folgende: Unternehmen, welche großen Wert auf IT legt und IT-gestützte Informations- und Kommunikationssysteme entwickelt, sowie generell fast alle Wirtschaftsbereiche, welche IT in ihren Geschäftsprozessen einsetzen. Auch finden Wirtschaftsinformatiker eine Stelle in der öffentlichen Verwaltung und in Unternehmen, welche sich auf die IT spezialisiert haben. 

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